Mut statt Angst: Der Weg durch Unsicherheit

Shownotes

Große Visionen machen manchmal Angst. Veränderung bringt Unsicherheit. Und trotzdem gehen wir weiter. In dieser Folge nehmen wir euch mit auf unsere ganz persönliche Reise durch Angst, Unsicherheit und die Frage, was wirklich Mut bedeutet.

Wir erzählen ehrlich, was uns begleitet hat, was uns gebremst hat und was uns immer wieder weitergebracht hat. Und wir laden dich ein, heute auch mal hinzuschauen, welche Angst gerade vor deiner nächsten Veränderung steht.

Das erwartet dich in dieser Folge

  • Wie Angst uns begleitet, manchmal schon seit der Kindheit und vielleicht sogar vererbt wurde
  • Der Unterschied zwischen Ängsten, die wirklich in uns stecken, und Ängsten, die von außen in uns hineingepflanzt werden
  • Angst als Signal oder als Bremse. Wie wir lernen, den Unterschied zu spüren
  • Warum es manchmal keinen Weg durch die Angst hindurch braucht, sondern einen Weg drumrum
  • Die Geschichte vom Busch und dem Baum. Was Pferde uns über innere Stärke lehren können
  • Wie wir uns selbst mitnehmen dürfen auf dem Weg zur Vision, weil du dein wichtigstes VIP-Projekt bist
  • Was wirklich passiert, wenn wir trotz Unsicherheit den nächsten kleinen Schritt gehen
  • Der Satz, der alles zusammenfasst: Danke, liebe Angst. Ich seh dich. Ich mach das jetzt trotzdem.

Der Satz dieser Folge

Mut soll eine Angst nicht übertünchen. Mut soll uns den Antrieb geben weiterzugehen.

Ausblick auf die nächste Folge

In der nächsten Folge sprechen wir über Community und Beziehungen. Wer darf auf unserem Weg dabei sein? Und wie beeinflussen die Menschen um uns herum, ob wir wachsen oder stagnieren?

Über uns

Steffi Dächsel ist seit 11 Jahren selbstständig. Sie liebt Ayurveda und Kundalini Yoga und verbindet Business mit tiefer innerer Verbundenheit und lebt vor, dass beides geht.

Diana Hildebrandt ist ebenfalls selbstständig. Nach 30 Jahren im Konzern lebt sie heute ihre Vielseitigkeit voll aus. Mit Herz, Humor und bodenständiger Spiritualität.

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Transkript anzeigen

00:00:00: In der letzten Folge haben wir ja über Visionen gesprochen und über große Vision, dass große Vision auch mal Angst machen dürfen.

00:00:08: Und wenn wir unsere Vision leben wollen dann bleibt Veränderung hier einfach nicht aus und Veränderungen bringt auch manchmal Unsicherheit und Ängste mit.

00:00:19: und genau darum geht es heute.

00:00:21: Wir erzählen euch heute ein paar von unseren eigenen Stories die wir erlebt haben in einen in dem einen oder anderen Veränderungsprozess, ob es mit Ängsten oder Unsicherheit zu tun hat und nehme euch damit ein bisschen mit auf unsere Reise hin zu unserer Vision.

00:00:37: Und damit sage ich herzlich willkommen bei She Does Bows der Podcast für Frauen, die sich nicht mehr entscheiden wollen zwischen Erfolg und ihrer inneren Wahrheit und zwischen Ambition und Intuition.

00:00:50: Und ich möchte direkt an dich weitergeben Steffi denn du hattest ja in unserer Folge zum Thema Evolution schon so ein bisschen angeteasert dass es auch heute noch manchmal mit Ängsten verbunden ist wenn du an deiner eigene Entwicklungsreise denkst und vor allen Dingen auch an die Schritte die vielleicht noch vor dir liegen.

00:01:10: Herzlich Willkommen Steffi in unserem Podcast.

00:01:15: Dankeschön, ich freue mich sehr auf unseren heutigen Plausch genau Angst und Unsicherheit und vielleicht könnt ihr die jetzt hier zuschauen oder zuhören euch da einfach mal reinbegeben, weil ich denke, jede von uns hat Situationen.

00:01:31: Wenn wir unsere bequeme Komfortzone verlassen, dass wir schon ein Stück weit Unsicherheit spüren.

00:01:37: Wir haben ja gerade schon uns unterhalten, Diana.

00:01:40: Du hast mir auch erzählt in einer Podcastfolge, das Thema Angst dich gar nicht so begleitet?

00:01:45: Dass du sozusagen angstfrei bist mit deiner Aktion auch in Norwegen!

00:01:48: Wir hatten letztens hier noch einmal in Berlin, wo dein Partner dabei war und er meinte nur oh mein Gott... Das war alles andere als cool.

00:01:57: Aber du hattest keine Angst in der Situation.

00:01:59: und ja bei mir Angst hat mich schon lange begleitet, ne?

00:02:02: Angst sitzt ja auch bei uns In den Nieren Ja im Organiere Es wurde mir vielleicht auch weiter vererbt.

00:02:09: das war auch ein großes Thema meiner Mama.

00:02:13: Und ja vielleicht war so schon diese Überängstlichkeit auch drin, vielleicht in meinen Zellen.

00:02:20: So diese Übervorsichtigkeit dieses Pass auf ja da könntest du runterfallen pass auf der könnte was passieren pass auf das er schon so tief bei mir drin war.

00:02:30: und Ja als ich dann damals in die weite Welt hinausgegangen bin also das erste war ja mit siebzehn in den USA zu reisen für einen vierwöchigen Schüler austauschen, dann wurde ich das erst mal mit der Flugangst konfrontiert.

00:02:43: Das war für mich auch lange ein großes Thema aber ich wusste okay da sind noch andere Mädels aus meiner Schule dabei und da waren auch einige Mädels dabei den ging es schlimmer.

00:02:53: also mir sieht man das äußerlich tatsächlich gar nicht so an sondern innerlich brodelt da diese innere Unruhe und ich versuchte tatsächlich ruhig zu bleiben und einige Mädel brauchten eigentlich viel mehr Support.

00:03:05: Da war ich dann wieder in der Rolle, wo ich so denke.

00:03:07: Ja, ich kann das voll spüren.

00:03:10: Ich hab das ja auch aber vielleicht kann ich sozusagen da ein bisschen mehr Fürsorge für andere weiten lassen um mich da abzulenken.

00:03:17: und so hat mich das Stück für Stück begleitet immer wieder eben nach der Ausbildung aus dem Spreewald nach Berlin zu gehen.

00:03:22: die Angst oh mein Gott!

00:03:24: Ich lebe in einem Mehrfamilienhaus, ich komme aus einem Familienhaus mit Garten viel Platz.

00:03:27: auf einmal wohnt man da im MehrfAMILIENHAUS Man weiß gar nicht was da alles passieren kann.

00:03:36: Und später hat sich das dann übertragen.

00:03:38: und klar mit der Selbstständigkeit was kann passieren, wenn man aus den sicheren Konzernen rausgeht.

00:03:43: Und Themen immer wieder.

00:03:45: ich merke aber heute dank der Tools die schon kennenlernen durfte in den letzten Jahren oder Jahrzehnten dass ich nicht mehr diese dass ich mich gar nicht mehr bewegen kann oder dass es so extrem körperlichen Symptomen kommt.

00:04:01: Oder ich mich in extremen Rückzug begebe, sondern das ist schon eher gewichen und jetzt ich da auch eher eine Unsicherheitsspüre aber... Vielleicht können wir da so Stück für Stück jetzt gemeinsam eintauchen und ich freue mich drauf, auch wenn wir vielleicht beide einen anderen Blick darauf haben.

00:04:20: Aber ich denke viele die uns hier zuschauen oder zuhören werden auch mit dem ähnlichen Thema konfrontiert weil völlig angstfrei oder völlig unsicher unsicherheitsfrei sind wahrscheinlich die wenigsten von uns.

00:04:31: Oder was denkst du Diana?

00:04:33: Ja, also in der Zeit wo du gerade so erzählt hast habe ich gedacht Ah!

00:04:38: So ganz richtig ist das auch nicht mit denen Ich hab wenig Ängste.

00:04:43: Spannend dass mir das vorher überhaupt nicht so eingefallen ist.

00:04:47: Bei mir sind Ängse zum Beispiel eher durch Außen geprägt.

00:04:54: Also wenn ich mir jetzt alleine an den letzten Urlaub erinnere, wir laufen durch so ein Pinienhein und auf einmal raschelt es an der Seite.

00:05:01: Und dann huscht so eine Schlange weg.

00:05:03: also da kriege ich ja auch mal kurz so... Das ist so ein ganz ungutes Gefühl und das passiert aber im Alltag eher seltener dass wir Schlangen über Weg laufen oder kriegen.

00:05:19: Bei mir ist das ganz häufig auch so von außen geprägt.

00:05:22: Ich komme oft überhaupt nicht auf die Idee, dass das irgendwie blöde enden könnte oder dass mehr die Situation Angst macht.

00:05:31: Ich erinnere mich noch sehr gut an eine Situation da habe ich ähnlich wie bei dir irgendwann in so ein Mehrfamilienhaus gewohnt und ich kannte das vorher auch nicht so.

00:05:41: Und es war ein Ärztehaus.

00:05:43: In diesem Ärzterhaus waren zwei Wohnungen drin ältere Dame mit einem Hund.

00:05:50: Und ansonsten war da tagsüber Rambazzamma und abends nach Feierabend war es mega ruhig!

00:05:57: Und in diesem Haus gab's einen Lift, die Haustür war halt oft offen weiß ich mit so nem Schnapper.

00:06:05: Ich hab mir da überhaupt gar keine Gedanken gemacht bis mal irgendwann jemand zu mir gesagt hat Jana wenn du dann abends aus dem Lift aussteigst und da oben steht jemand was machst denn Du dann?

00:06:15: Auf die Idee bin ich vorher halt überhaupt nicht gekommen, aber seitdem mich immer mit so einem unsicheren Gefühl in den Lift eingestiegen.

00:06:22: Ja, bin dann auch häufiger die Treppe gelaufen.

00:06:25: ja also Ich glaube dass wir natürlich Ängste in uns tragen Auch viele weil du sagtest ja wie geht es vielleicht auch den anderen?

00:06:34: Ich glaube das viele ängste vielleicht auch anerzogen sind Aus der Kindheit wie auch immer und viele Ängster aber auch durch das Außen fusiert werden.

00:06:47: Also keine Ahnung, als ich mich selbstständig gemacht habe nach dreißig Jahren Konzern kamen ja auch so oh mein Gott.

00:06:54: und glaubst du dass das wirklich das Richtige ist?

00:06:56: Das klappt doch nie!

00:06:57: Und in dem Alter noch und Du bist doch schon viel zu alt um jetzt nochmal ein Business an, ein anderes Business aufzubauen.

00:07:07: explizit auch hinschwören, ist das jetzt gerade... Auch da würde ich es eher für mich als Unsicherheit betrachten.

00:07:13: Ist das eher eine Unsicherkeit die wirklich in mir drin ist oder wird die grade in mich hinein gepflanzt?

00:07:19: Ja also Ich glaube, wir dürfen aufpassen welche Ängste von außen oder auch welche Unsicherheiten von Außen an uns herangetragen werden und welche so wirklich im Kern in uns stecken.

00:07:31: Und ich rede hier jetzt gar nicht über Ängsten mit Angststörungen oder so.

00:07:35: Also in dieses Feld wollen wir jetzt gar nichts eintauchen sondern so Ängster die uns im Alltag begleiten vor Menschen zu sprechen als Social Media in die Kamera zu sprechen.

00:07:43: Das macht einen Unterschied ob ich einfach keinen Bock darauf habe oder mir nix einfällt oder ich wirklich Angst habe.

00:07:49: und dann ist die Frage wo vor, weil im Endeffekt ist es ja nicht der schwarze Kasten in den wir hier reinsprechen mit vielleicht einem Lichtchen was oben blinkt sondern mit dem was daraus dann ja folgen kann und da ist unser Hirn natürlich Meister drin unserer Katastrophen gehirren uns Ideen zurecht zu basteln war's dann alles passieren könnte.

00:08:13: Also ich glaube haben ein Teil in uns und einen Teilbild von außen an uns herangetragen.

00:08:25: Das haben wir in den letzten Jahren ja auch immer wieder gemerkt, gesellschaftlich

00:08:29: usw.,

00:08:29: was Ängste verbreiten antringen.

00:08:32: Und eins darf uns aber auch bewusst sein – Ängsten sind nicht so unbedingt förderlich für unser Leben!

00:08:41: Auf der einen Seite und auf der anderen Seite ist es das, was ich eingangs zu dir gesagt habe bevor wir hier angefangen haben heute.

00:08:48: Manchmal wäre es wahrscheinlich sinnvoller, ich hätte an der einen oder anderen Stelle doch mehr Angst oder Respekt.

00:08:55: Wenn wir noch mal an diese Dinge in Norwegen denken, wo ich gedacht habe ... Ach komm!

00:08:59: Ich ziehe halt einfach die Wanderschuhe aus und gehe dann barfußig über den Klettersteig, weil meine Schuhe so abgerutscht sind.

00:09:05: Ich hab mir da überhaupt keine Gedanken gemacht was passieren hätte können.

00:09:09: Weil diese Idee im Kopf gar nicht drin war.

00:09:12: Und Ängste schützen uns auch.

00:09:16: Das ist nun mal so.

00:09:20: Ja das stimmt finde ich auch.

00:09:21: Ja ich merke es auch also bei mir mehr im privaten mit Dingen am Klettersteig oder Höhenangst.

00:09:30: Also extrem, wo ich so denke man sonst hoffe ich das doch auch gerade auszulaufen.

00:09:33: wenn hier irgendwie ein riesiger abhang ist kann ich nicht mehr einen Fuß vor dem anderen setzen.

00:09:38: was ist das eigentlich also?

00:09:39: irgendwie darf das ja auch in uns stecken.

00:09:44: und auf der anderen Seite das was du ihm gesagt hast Im Business mit den Entscheidungen ist es vielleicht nicht diese extreme Angst, dass man in dieser körperlichen Symptome reinkommt bzw.

00:09:57: wo man nur einen Gedanken hat.

00:09:58: Das wäre dann auch schon mehr was sich körperlich auswirkt, dass von der Verdauung her... ... die irgendwie schneller geht oder langsamer geht... ...oder einen Ausschlag bekommt, was auch immer.

00:10:10: Also Angst ist ja dann eigentlich auf allen Ebenen und dann hilft dann auch nicht mit.

00:10:14: Denk positiv es wird schon alles gut gehen.

00:10:17: Um den Kontext hatte ich diese Angst jetzt im Business nicht aber natürlich Unsicherheit.

00:10:22: Ja das okay!

00:10:24: Ich weiß nicht, der nächste Schritt fühlt sich jetzt unsicher an.

00:10:27: Keine Ahnung was dort passiert.

00:10:29: bisher war ich einfach in der bequemen Komfortzone.

00:10:32: wie wird das sein?

00:10:34: und ja dass das ich denke für uns alle dann auch sich schon anders anfühlt, wenn wir wachsen wollen auch gerade in unserem Business.

00:10:42: Ja und darüber sprechen wir ja auch dass wir sagen okay Wir haben Ambitionen, wir möchten erfolgreich sein.

00:10:47: Wir möchten den nächsten Step des nächster Level unseren Business freischalten.

00:10:52: Und in diesem Game wissen wir halt nicht was wird von uns jetzt erwartet.

00:10:56: und früher hatte ich da Vielleicht auch die Unkenntnis.

00:11:02: Wie geht man als Selbstständige mit Behörden um?

00:11:05: Was möchte das Finanzamt, wie ist es generell?

00:11:10: Wie kann man dort also souveräner werden in den Entscheidungen?

00:11:13: Weil letztendlich ist es ja nur eine Sache, die uns gar keine Angst machen muss.

00:11:16: Es ist einfach nur ein Fakt und jeder von uns legt es anders aus.

00:11:21: Und wenn jemand groß geworden ist für denen es Selbständigkeit als schwierig empfunden wird und selbst und ständig kann das imprägen und wenn jemand sagt, so wie ich.

00:11:34: Ich hatte gar nicht den Zugang zu einer Selbstständigkeit.

00:11:37: Habt es auch noch nicht miterleben können bei jemandem.

00:11:42: Bin da vielleicht teilweise blauäugig reingegangen weil ich einfach diese ganzen Szenarien noch gar nicht kannte was da so auf einen zukommt.

00:11:48: Was man jetzt vielleicht am Nachhinein erst ja so nach und nach freischaltet.

00:11:53: Ja wo man so denkt ach dass passiert auch.

00:11:55: und das passiert auch.

00:11:58: Ja, du hast es gerade schon angedeutet Jana.

00:12:01: Dieses Thema Unsicherheit oder Angst wie auch immer ihr das jetzt auch für euch definieren möchtet eher als Signal und Einladung zu sehen oder als Bremse zu sehen.

00:12:10: Das was du auch grade gesagt hast spreche ich jetzt in die Kamera geh bei Social Media Online ist es eher eine Bremsen weil weiß ich nicht, mich immer wieder ausbremsen und immer wieder im Kreis drehen.

00:12:21: Oder ist das jetzt wirklich die Einladung, wo du denkst, ah ja, das könnte etwas größeres werden?

00:12:25: Und so war es für mich auch mit der Rede in Palma, wo ich so denke oh mein Gott!

00:12:30: Also ist es jetzt für mich ein Signal hier geht's weiter oder ist es eine Bremse?

00:12:34: Ich hab gesagt okay, die Chance habe ich nie wieder.

00:12:36: also nehme ich das Angebot natürlich an und trotzdem ist dann natürlich eine gewisse Unsicherheit weil Also noch nie vor einem internationalen Publikum gestanden habe in dieser Größe, im anderen Land.

00:12:49: Ja natürlich ist das so ein Wellen und ich denke da dürfen wir einfach nochmal genauer hinschauen, belügen uns selbst, erzählen uns irgendwelche Märchen oder sagen wir ja okay jemand anderes der vielleicht die Einladung bekommen hätte hat vielleicht ähnliche Gedanken und macht es trotzdem.

00:13:09: Da finde ich das auch so wertvoll, dass wir uns ja Unterstützung holen können im Außen.

00:13:13: Dass wir nicht alleine dastehen und Menschen befragen können, die das schon mal gemacht haben.

00:13:17: Dass es ... dass wir unseren Körper da mitnehmen.

00:13:23: Ich hab's heute Morgen wieder zu meinem Mann gesagt, ich mach jetzt morgens immer so zwanzig Minuten.

00:13:27: Ich weiß nicht, da hüpft man erst um sechzig bis neunzig Mal.

00:13:32: Also macht's verschiedene Übungen, um das ganze Lymphsystem in Bewegung zu bringen.

00:13:36: Denke mir danach!

00:13:38: So körperlich, schon einmal ist alles raus.

00:13:40: Die ganzen Stresshormonen kann ich auch viel klarer denken und ich merke gerade wie gut mir das tut ja dass dann eben so Gedanken vielleicht von Angst und Unsicherheit gar nicht die Chance haben.

00:13:50: Wie ist es bei dir Diana wenn du Situationen im Leben hast oder denkst signalbremse Entscheidung?

00:13:58: Ja.

00:13:58: also Ich habe dann ein bisschen unpopulären Gedanken auch zu diesem Thema, weil ganz viele sagen ja der einzige Weg aus der Angst heraus ist durch die Angst hindurch.

00:14:12: und ich denke ja aber vielleicht gibt es auch einen Weg drum herum.

00:14:15: Also vielleicht darf ich erstmal die Erfahrung machen wenn ich vielleicht einen Umweg gegangen bin und trotzdem ans Ziel gekommen bin, sich zu fühlen wie es ist am Ziel zu sein.

00:14:26: Und dann zurückzuschauen und zu sagen okay klar ich bin jetzt hier in den Umweg gegangen.

00:14:30: wenn ich die direkte Linie gegangen wäre hätte ich mich vielleicht mehr konfrontiert mit mir und die Angst wäre vielleicht nicht mehr da oder wir auch immer.

00:14:42: ja.

00:14:43: also ich weiß dass viele denken durch die Angst hindurch hilft mir aus der angst herauszukommen um weiterzukommen.

00:14:53: und bei mir ist es, glaube ich eher auch dieses Unsicherheitsthema.

00:14:58: Also wenn ich jetzt vor einem Thema stehe oder von dem Termin stehe und unsicher bin dann zu gucken okay Muss ich den direkten Weg gehen oder kann ich eventuell ein bisschen weiter außen rumlaufen und ein bisschen was mehr erklären zum Beispiel, oder mehr Nachfragen statt direkt in die Konfrontation zu gehen?

00:15:20: So etwas gibt es ja auch in der Kommunikation.

00:15:23: Um zu gucken.

00:15:24: wie kann ich mich denn am wohlsten damit fühlen?

00:15:27: Ja und genauso auch auf Social Media muss ich mich jetzt dazu Überwinden jeden Tag, mich mit dieser Angst zu konfrontieren und jeden Tag Stories zu posten.

00:15:40: Und jeden Tag Reels zu machen oder was auch immer.

00:15:43: Oder kann ich sagen okay?

00:15:45: Ich starte mal mit dreimal die Woche um gucken wir wie das läuft und Was da total wichtig ist Es gerade dann wenn es Richtung Sichtbarkeit ist sind ja auch ganz viele die angst vor Sichtbarigkeit haben weil dann wer weiß was passiert Dann erstmal zu gucken, was für ein Feedback kriege ich denn eigentlich?

00:16:07: Und dieses positive Feedback, das wir hoffentlich alle zwischendurch mal kriegen.

00:16:12: Das auch wirklich reinzulassen und anzunehmen und nicht wieder gleich den Kritiker drüber zu hauen und so sagen Ja aber war jetzt ja nur dreimal die Woche und jetzt haben sie dreimal etwas nettes gesagt also mache ich es.

00:16:22: Also stimmt ja alles auch wieder nicht weißt du sich so wieder so klein zu reden?

00:16:26: Ich glaube Es hat auch ganz viel damit zu tun wie gehe ich mit mir selbst um?

00:16:30: und Angst kann einen natürlich auch total ausbremsen.

00:16:37: Angst ist ja eigentlich von der Emotion her, auch eher was lehmen das es nicht so wie eine Wut die nach außen.

00:16:43: eher expressiv sage ich jetzt mal Ich würde immer gucken, wie... also wenn mich eine Angst lebt.

00:16:53: Wie komme ich am schnellsten wieder oder am besten?

00:16:56: Vielleicht nicht unbedingt am schnellste sondern am besten und am sichersten wieder in einen Zustand, indem mein Hirn auch wieder vernünftig funktioniert, indem ich die nächsten kleinen Schritte gehen kann.

00:17:05: Und da sind wir wieder immer wieder diese ganzen vielen ganz kleinen Schritten zu gehen Ja und zwar immer in dem Bereich, in dem ich mich dann noch sicher fühle.

00:17:15: ja und Ich hatte gestern ein Gespräch dazu, weil Menschen die das selber nicht fühlen können wie sich das anfühlt wenn jemand in dieser Situation Angst hat wird ja schnell mal gesagt ach stell dich nicht so an Zähne zusammen beißen und durch finde ich auch schwierig.

00:17:36: Ja also finde ich echt richtig schwierig weil es ist ja für die Person die wirklich Angst hat ist das ja wie ein Schlag ins Gesicht dass diese Angst auch wieder nicht ernst genommen wird.

00:17:49: Und ich habe eine Situation gehabt vor ganz vielen Jahren.

00:17:52: Ich war, also es ist echt schon viele Jahre her vielleicht, weil wir so achtzehn, neunzehnt oder lustigerweise auf Mallorca und Wir waren in so einem Wasserpark mit so großen Ringen wo du dich in so einen Ring oder auf den Ring drauf setzt und dann rutscht so große Rutschen runter und wir hatten ein Heidenspaß und eine bekannte von mir war dabei und die hatte mortsmäßig Angst.

00:18:16: Die hatte richtig mortsmäßig Angst davor und hat aber trotzdem gedacht, sie müsste es uns recht machen.

00:18:23: Sie müsse da jetzt durchgehen.

00:18:24: Sie müsste damit machen ist auf diesen Ring gestiegen war so verkrampft der ganze Körper war vor angst So hart und star dass die drei Tage lang nicht laufen konnte weil dieses der so ins kreuz gefahren ist.

00:18:37: also ich frage mich halt auch immer Weil du gerade fragst ja ist es eine bremse oder ist es eher?

00:18:43: was, wo man trotzdem weitergehen kann.

00:18:45: Ich glaube da dürfen wir alle lernen mit diesen Ängsten umzugehen und zu gucken wie komme ich aus so einer Situation gut raus?

00:18:52: Dass sie ... dass es mir auch weiterhin gut geht ja also Baby steps zu machen

00:19:02: Genau Ja das ist schon krass ja Also so extrem dann zu sagen ich mach das dann trotzdem Ja bei sich denn zu bleiben und zu sagen, okay dann ist es vielleicht noch nicht so weit das machen zu müssen.

00:19:16: Also sich dazu zwingen weil da gehen ja auch krasse Hormone durch den Körper geschossen in der Zeit.

00:19:24: das sind ja dann richtig Überlebensängste die dann jemand spürt.

00:19:30: und ich glaube da dürfen wir einfach ein bisschen bewusster und sensibler auch mit uns umgehen.

00:19:36: Ja, was kann denn eine Bremse sein?

00:19:38: Also immer so diese Worte bleibt lieber klein dann fühlst du dich sicher.

00:19:42: Obwohl man innerlich schon weiß hey ich will aber wachsen!

00:19:45: Ich habe Emotio also Ambitionen.

00:19:47: Ich möchte mich weiterentwickeln und ne so eine Stimme dann kommt ach Wartet doch noch ab.

00:19:55: Aber was wollen wir warten?

00:19:57: Ich glaube, da spürt man im Inneren schon ... Ja ich würde das jetzt gerne aber man redet sich das so klein und man spricht es dann nicht aus und entscheidet sich auch nicht weil man denkt okay wenn ich mich nicht entscheide dann passiert nichts.

00:20:12: aber keine Entscheidung ist ja auch die Entscheidung für das was gerade da ist.

00:20:16: und vielleicht ist auch eine Bremse wenn wir uns immer wieder Gedanken machen Was denken die anderen?

00:20:23: Ja, ich glaub im Business kennen das vielleicht einiger.

00:20:26: Auch in unserem Business nur so was denken jetzt die anderen?

00:20:29: wenn ich damit rausgehe?

00:20:30: Wenn ich das in meinen Stories zeige... Diese Unsicherheit hat mich auch lange begleitet!

00:20:36: Die Anderen werden immer etwas denken, die denken immer irgendetwas.

00:20:40: Wir werden es nicht beeinflussen können ja auch nicht mit unserer People Pleasing-Gitur.

00:20:45: Aber es hält uns dann immer in diesen ganz alten Identitäten fest wo wir genau wissen wir sind da schon rausgewachsen.

00:20:52: Ja und das ist ein wichtiger Punkt dieses, was denken denn die anderen?

00:20:57: Ich denke dann so häufig ja, was denke ich denn in der Situation über andere.

00:21:04: Also schaue ich mir an und sage hey wie cool ist es!

00:21:08: Die geht jetzt mit ihrem Business raus, die ist voll in der Sichtbarkeit, die traut sich ihr Angebot zu präsentieren oder die Produkte oder was auch immer es ist.

00:21:16: oder denke ich jetzt noch eine von vielen Und ich sitze aber eigentlich mit im selben Pool oder im selbe Boot.

00:21:25: Also da auch mal zu gucken und sich selbst zu beobachten, also ja solche Gedanken habe ich natürlich auch.

00:21:34: Ich bin aber eher mehr so ein Mensch der dann sagt hey wie cool dass sie mit den Themen sichtbar ist, wie cool das aussieht und so die Story oder so richtig schön... hochwertig gemacht.

00:21:48: Je nachdem zu was es auch passt, also wenn ich deine Stories angucke denke immer wieder oh Gott die sehen so schön aus!

00:21:54: Die sind so ästhetisch und sonst irgendwas weil das einfach zu dir passt ja?

00:22:00: Und wenn ich andere Leute's Story sehe denke ich so ach dass ist so mitten außenleben wieder gegriffen, ne?

00:22:06: Die Küche sieht aus wie gesprengt.

00:22:07: ah ja gut da habe ich ein gutes Gewissen meine sieht gerade aus wiegesprängt wir auch immer.

00:22:12: Also auch dahin zu gucken und zu sagen Wie reagiere ich denn zum Beispiel, wenn wir bei dem Thema Sichtbarkeit bleiben?

00:22:21: Wie reagier ich dann auf die Sichtbarheit von anderen?

00:22:23: Reagiere ich mit Neid oder sonst irgendwas.

00:22:26: Dann ist das eventuell auch was, wo ich davon ausgehe, dass andere das auch über mich denken und da auch ganz bewusst mal zu denken.

00:22:39: Also das hat mir damals sehr geholfen, wenn ich dann zum Beispiel auf Stories von Leuten reagiert habe.

00:22:43: Dass sie gesagt, hey, ich finde es mega, dass du jetzt mit dem Thema rausgehst und dann zu denken ja... Und die denken das vielleicht über mich auch statt zu denken so, oh!

00:22:54: Jetzt kommt sie da an mit keine Ahnung irgendeinem Angebot oder irgendeinen Produkt oder sonst irgendwas.

00:22:59: Ja?

00:23:00: Also sich selbst mal zu reflektieren und zu gucken, hm, welche Gedanken hab' ich denn eigentlich woher wie reagier' ich den eigentlich auf andere und vielleicht da auch ein Zwitsch reinzubringen.

00:23:11: Und zu sagen, okay, vielleicht darf ich hier auch ein bisschen wohlwollender mit mir sein?

00:23:19: Es gibt ja so viele Art und Weisen wo wir immer wieder mit Ängsten konfrontiert werden können.

00:23:25: also wir hatten jetzt Angst vor Sichtbarkeit dann ist Thema das kenne ich auch sehr gut diese Angst davor nicht richtig verstanden zu werden Also, dass es einfach zu Missverständnissen kommt.

00:23:40: Und weil's in der Vergangenheit – ich glaube das kennen wir alle – es gab Situationen wo es zu Miss- verständnissen kommen und dann schleicht sich so ein Gedanke rein.

00:23:48: also so war das bei mir, dass ich gesagt habe aber ich krieg irgendwie meine Themen nicht auf den Punkt gebracht, dass man gegenüber auch meinen Standpunkt versteht ja?

00:23:59: Und dann so unsicher zu werden in den nächsten Gesprächen Und trotzdem mich immer wieder zu sortieren und zu sagen, okay vorher was ist mein Standpunkt?

00:24:08: Was ist meine Ausrichtung?

00:24:09: Also ich glaube...und was will ich erreichen in so einem Termin.

00:24:15: Ich glaube das eine Strategie bei mir ist, bei Unsicherheit mich besser vorzubereiten also wie ich gerade gesagt habe auf den Terminen besser vorzubereiten wenn die Tendenz habe dass da eine Person mir gegenüber sitzt die mich grundsätzlich eher miss versteht dann nochmal zu gucken, okay auch den Termin mal zu reflektieren und zu gucken wo ist dieses Missverständnis denn eigentlich entstanden?

00:24:37: Wir hatten ja die Tage auch so ein schönes missverständnis.

00:24:40: Wo wir hoch diskutiert haben bei euch im Esszimmer in der Küche, wo wir einfach von zwei unterschiedlichen Standpunkten gesprochen haben also noch zu dritt und dann irgendwann gemerkt haben hey das ist ein krasses Missverständnis!

00:24:56: Wir gehen einfach von unterschiedlichen Grundlagen aus Und wie cool das auch sein kann, sich danach trotzdem noch in die Augen schauen zu können.

00:25:03: Das ist ja nur ein Gespräch, es hat nichts passiert.

00:25:08: Aber wenn sowas häufiger passieren würde in dieser Konstellation an Menschen zum Beispiel oder sonst irgendwas, mich einfach vorher besser vorzubereiten und klarer zu sein... Wenn ich vorbereitet bin, egal um was es geht, fühle ich mich auch sicherer weil Unsicherheit, klar!

00:25:28: da natürlich total rein.

00:25:32: Hast du ein Thema, wo du sagst das ist eine Strategie wie ich damit umgehe wenn ich jetzt zum Beispiel mehr so einen Angstgedanke in den Kopf kommt?

00:25:43: Also bei mir hat sich das tatsächlich entwickelt.

00:25:45: Früher war ich immer schon in der Zukunft und habe viele Szenarien durchgespielt,

00:25:49: d.h.,

00:25:50: ich war mit meiner Energie gar nicht im Hier-und-Jetzt.

00:25:52: D.h.

00:25:53: es ist verpufft.

00:25:54: Und was in dem hier und jetzt natürlich aufgetaucht ist, das hat mich dann so überrollt, obwohl es Kleinigkeiten waren.

00:26:01: Meine Strategie ist wirklich um hier und zu sein.

00:26:04: Ich weiß am Samstag ist meine Rede.

00:26:06: So heute ist vielleicht der Mittwoch.

00:26:08: Ja, ich lebe im Hier und Jetzt.

00:26:10: Das was jetzt ist wir sitzen jetzt in dem Podcast.

00:26:12: Ich kann das noch nicht beeinflussen.

00:26:14: also dass es sozusagen meine Strategie sich nicht um ungelegte Eier Gedanken zu machen.

00:26:20: ja das ist sozusagen meine erste Strategie.

00:26:22: die zweite Strategie ist Es wirklich anders mal zu betrachten Also wie so ein Wie so ein dreijähriges Kind ranzugehen und zu sagen ohne Vorurteile ohne alles Und wenn ich dann mit diesem Thema konfrontiert werde, wirklich den Sachverhalt und nicht die Emotionen zu bewerten.

00:26:45: Also was ist jetzt wirklich der Sachverhalter hinter?

00:26:48: Und das bringt mich so viel mehr in Entspannung.

00:26:51: ja dass ich heute natürlich damit um anders umgehen kann.

00:26:55: und das was du auch gesagt hast Die Vorbereitung!

00:26:57: Vorbereitungen ist wichtig.

00:26:59: Ich plane gerne Ich habe gerne die Dinge gut organisiert.

00:27:05: Und wenn ich das dann schon alles weiß und hab, so einen etwa meinen Fahrplan, dann gibt mir das wieder Sicherheit weil ich dann wieder Kapazitäten in mir frei habe und mich auf die schönen Dinge konzentrieren kann.

00:27:20: natürlich ist weiß ich auch heutzutage darf mein Kalender Ich soll vollpacken, ich darf auf meinen Schlaf achten.

00:27:28: Ich darf auf meine Ernährung achten!

00:27:30: Jetzt im Sommer viel trinken... Das alles zählt darauf ein.

00:27:36: und ja es ist eine Entwicklung.

00:27:38: und das was du vorhin auch gesagt hattest dieses Was uns mal übergestülpt wurde als als Angstthemen da konnte ich einen ganzen Teil auch schon wieder loslassen weil ich andere Erfahrungen gemacht habe.

00:27:49: Ja also auch der Flug morgen.

00:27:52: Ja, ich hab immer noch Respekt vom Flug.

00:27:55: Weiß aber ... Okay, theoretisch kann nichts passieren und wenn was passiert, ist halt vorbei hier.

00:28:00: Und auf der anderen Seite denken wir so, ich versuch auch wirklich im Hier-und-Jetzt zu leben, weil wir wissen nie wanns vorbei ist.

00:28:06: Ich glaub die Urangst in uns ist auch unser Leben vielleicht nicht gelebt zu haben.

00:28:11: Das war das, was eigentlich immer bei mir unterbewusst mitschwangen.

00:28:16: Also sozusagen dass ich gemerkt habe mit vormundzwanzig.

00:28:20: Schule, Studium, Wirtschafts-Syplom, Konzern.

00:28:24: Sicher ein Job, aber mit der Zeit habe ich gemerkt, um was geht es denn jetzt hier?

00:28:28: Bis in den Job zu arbeiten für was eigentlich?

00:28:32: Wo ist dann der Sinn dahinter?

00:28:34: Weil die Uhrangst da war, meine Zeit ist ja endlich!

00:28:37: Das geht nicht so lockerflockig weiter und dann in das Bewusstsein reinzugehen, okay, was will ich wirklich?

00:28:43: Also ... Ja... Es hat sich verändert und natürlich trotzdem reinzuspüren.

00:28:49: Und wenn es für mich gefährliche Situationen sind, also ich fühle mich zum Beispiel beim Thema Wasser einfach nicht wohl ne?

00:28:56: Du bist Tiefsee-Taucherin oder Abnui-Taucherin.

00:28:58: Denkst du, hui!

00:29:00: Nee, wenn schon mein Kopf so irgendwie in der Badewanne vielleicht unter dem Wasser ist, dann krieg ich schon mal an.

00:29:06: Das ist nicht meine Welt und hatte da eben auch ein paar ... Nichts so.

00:29:12: schöne Erlebnisse auf Booten, wo ich nicht weggekommen bin.

00:29:16: Wo es sehr auf und nieder ging.

00:29:19: Und wo ich beim nächsten Mal in China hab ... Ich fahr da einfach nicht mit, weil da körperlich bei mir noch so viel Emotionen dran gebunden war.

00:29:27: Mein Mann auch so kommt doch mit.

00:29:29: Das war auch in Südafrika eine wunderschöne Bucht.

00:29:32: Alle sind in diese Bucht gefahren und ich blieb einsam zurück am Hafen stehen.

00:29:36: Weil ich in dem Moment meine Ängste nicht überwinden konnte vor diesem Thema Wasser.

00:29:42: Ja, aber da arbeite ich dran.

00:29:43: Und auf der anderen Seite zum Thema Business bin ich schon mutiger geworden weil ich denke ja es hat immer auch was mit dem Loslassen der Identitäten zu tun.

00:29:53: Aber ganz spannend!

00:29:54: Wir waren hier dann die Freunde mit denen wir in Südafrika waren auch hier bei uns In Berlin und wir haben hier sind Kajak gefahren vor unserem See und eigentlich fahre ich nur am Spreewald auf die Fließe Und dann war der Freund zu uns so alles so stolz, dass ich jetzt mit dabei bin.

00:30:09: Weil da auch größere Boote gekommen sind und das Boot halt so gewackelt hat unser Kaya.

00:30:13: Und er hat gesagt ja weißt du was?

00:30:15: Ich habe einfach eine neue Identität angenommen und diese neue Identität liebt es auf dem Wasser zu sein.

00:30:21: Als ich das ausgesprochen hab, habe ich gedacht wow!

00:30:23: Es fällt so viel Schwere ab... ...und es ist dann ne Entscheidung und das war so krass dann auf einmal auch zu sehen hey doch das geht.

00:30:32: Ich muss nicht irgendwelche Horror-Szenarien mir vorher ausdenken, ich falle in diesen dunklen See und keine Ahnung was da alles drin schwimmt.

00:30:40: Ja das sind so... Also ich habe auch immer eine sehr betliche Darstellung von Fantasie von Dingen die vielleicht passieren können.

00:30:48: Sollte vielleicht ja romanisch schreiben und nicht so viel glauben dass es in meinem Leben wirklich eintritt.

00:30:56: Ja, aber das ist ja auch eine Strategie.

00:30:58: Eine Strategie zu denken so hier die Steffi zwei Punkt Null, die liebt es auf dem Wasser zu sein und Das ist übrigens ja auch meine Strategie.

00:31:06: wenn Wenn ich so unsicher bin, wenn ich auf Menschenmengen komme also wie Seminare oder Messen oder Ich war jetzt die letzten zwei Jahre auf der Her Career auf der Karrieremesse für Frauen in München eine absolute Empfehlung.

00:31:24: Menschen, die Netzwerken wollen.

00:31:26: Die sich mit tollen starken Frauen verbinden wollen.

00:31:29: Also wirklich richtig toll.

00:31:30: und eine Freundin für mir ist die geborene Netzwerkerin Und ich finde es natürlich toll mich bei der so einzuhaken und die geht dann los und stellt mich irgendwelchen Leuten vor Dann brauche ich diesen ersten Schritt nicht zu gehen.

00:31:43: Ja weil ich denke immer so okay was soll ich denn erzählen?

00:31:46: keine Ahnung da kommen meine Unsicherheiten dann raus.

00:31:52: Letztes Jahr hatte ich sehr viele Termine zwischendrin und ich war alleine los.

00:31:56: Und dann stand ich da ungefähr eine Stunde an den unterschiedlichen Messestellen, habe mir keiner Menschenseele geredet.

00:32:02: das bin dann halt auch so ich.

00:32:04: Dann hab' ich gedacht ne!

00:32:05: Ich bin ja mit der Intention hingekommen tolle Frauen kennenzulernen.

00:32:09: also muss sich den Schritt nach vorne gehen durch die Unsicherheit durch.

00:32:13: Was habe ich gesagt?

00:32:15: Also die Freundin von mir ist Debbie und er hat mich gesagt So, ich mach jetzt einfach die Debbie Ich habe die dann beobachtet.

00:32:21: Vorher ja schon, wie macht ihr das?

00:32:22: Wie spricht die die Leute an?

00:32:24: Dann hab ich das einfach genauso gemacht.

00:32:25: und guess what?

00:32:27: Es ist nichts passiert!

00:32:28: Das sind richtig tolle Gespräche rausgekommen, tolle Kontakte... es ist ein Auftrag dabei rausgekommen usw.

00:32:35: Also richtig cool.

00:32:38: Und das ist vielleicht das was ich meine mit Umweg dieser Umweg außen rumzugehen indem ich sage okay ich mache jetzt mal tun wir so als wenn nicht wer anders wäre Weil ihr fällt das ja leicht, also tue ich so als wenn sie...wenn ich sie wäre natürlich mit meiner Art und Weise zu reden und allem.

00:32:57: Und merke wie cool ist das denn?

00:33:00: Das funktioniert!

00:33:01: Das ist richtig cool und trotzdem ist es ja noch nicht in jede meiner Zellen eingedrungen.

00:33:06: aber immer wenn ich jetzt auf so viele Menschen komme und halt losgehe dem Thema Leute kennenzulernen, weil das wollen wir ja alle... also ich will das zumindest.

00:33:15: Ich möchte echt ein cooles Netzwerk haben an coolen Menschen.

00:33:19: aber wenn ich auf die nicht zugehe wird es halt schwierig.

00:33:22: und jetzt denke ich halt immer okay wie würdest du Abby machen?

00:33:26: Und dann los geht's!

00:33:28: Um meinen System halt auch zu zeigen Diana es passiert dir nichts alle Unsicherheiten hin oder her einfach mal machen einfach mal.

00:33:40: Und wie gesagt, wir reden hier nicht über Menschen mit Angststörungen.

00:33:44: Das ist was ganz anderes sondern es geht so um diese Ängste oder Unsicherheiten die wir im Alltag haben.

00:33:50: und du hast ja eben zum Beispiel auch gesagt Ja Du bist nicht so wie ich mit Wasser.

00:33:55: Wenn du die Leute fragst mit denen ich tauchen war sagen die dir sehr wohl dass ich hasse Im Meer zu schwimmen.

00:34:03: Sobald ich eine Taucherbrille auf habe oder eine Maske aufhabe Abtauchen kann und sehen kann, was da unten ist.

00:34:10: Bin ich total fein an der Wasseroberfläche zu schwimmen.

00:34:13: Ich war zwei Wochen in Montenegro bis zum Füßen im Wasser.

00:34:18: Das mag ich z.B auch nicht so, weil ich nicht weiß, was darum schwimmt.

00:34:24: Aber das ist jetzt auch ... Weil es mich nicht so wirklich reizt.

00:34:27: Also ich mag's halt dann zu sehen.

00:34:29: Wenn ich diesen krassen Drang hätte, ich will auch im Meer richtig viel schwimmen gehen, wäre das vielleicht noch mal etwas anderes.

00:34:36: aber Mich reizt das halt auch nicht so unbedingt.

00:34:39: Also ich mag schon gerne sehen, was da unter mir schwimmt.

00:34:44: Genau und das ist halt auch so ein Thema.

00:34:47: also diese Gedanken die wir dann haben, diese Unsicherheiten dieser Ängste, die wir haben... Die werden im Kopf wenn man uns darauf fokussieren ja auch immer größer.

00:34:56: Die werden ja so groß dass sie wie gesagt uns irgendwann lehmen oder nicht in die Handel, erst selber.

00:35:02: Nicht in die handlung bringen.

00:35:04: und wenn wir es dann doch machen im rückblick sage ich ganz häufig was man das jetzt also da da hast du dir jetzt vorher ins hemd gemacht ja und dann

00:35:16: freut man sich doch so oder ich hab's gemacht so schön

00:35:22: absolut genau.

00:35:26: also dass ist glaube ich noch mal ein wichtiger punkt zu selbst zu beobachten Was, wo wir ja auch schon darüber gesprochen haben.

00:35:35: Der negative Mind kickt da natürlich rein.

00:35:37: Protective Mind der uns ja schützen will und so weiter, der ja auch sehr reaktiv ist also sofort anschlägt Und da hatten wir ja schon drüber gesprochen dass er bei mir nicht so stark ausgeprägt ist und gleichzeitig das aber dann auch zu beobachten und zu sagen okay sind jetzt wieder nur die Gedanken im Kopf Und will ich die weiter denken, ist das weiterhin meine Identität?

00:36:04: Weil ich in der dritten Klasse mal ausgelacht wurde.

00:36:07: Also ich habe so eine Rechtschrebschwäche und nur weil ich vielleicht in der Schule einmal ausgelacht wurde oder eine Lehrerin gesagt hat Diana ne lasst das mal mit dem Lesen wir wollen vorankommen Hätte mich das ja auch die ganze Zeit behindern können.

00:36:20: Das hat es übrigens auch.

00:36:21: also Ich hab mit Weil das halt einfach so drinsteckte.

00:36:30: Die hat gesagt, ne kannst du nicht, lass es mal.

00:36:35: Und ein paar Jahre später werde ich in der Türkei im Hotel angesprochen und da sagt mir jemand, ob ich mir schon mal Gedanken gemacht habe Hörbücher einzusprechen.

00:36:47: Also weil die ja die Stimme gehört und hat dann gesagt Mensch, das wäre doch irgendwie eine tolle Sache.

00:36:51: Ich hab zu dir gesagt, nee, hab' ich nicht, weil ich kann ja nicht vernünftig lesen.

00:36:56: Natürlich kann ich lesen, dauert halt ein bisschen länger!

00:37:00: Und heute mit KI und ich weiß nicht, wie viele Bücher ich mittlerweile gelesen habe.

00:37:05: Mit KI schreibe ich auch alles vernünftig.

00:37:08: Das ist für mich ... Ich hab nie Newsletter geschrieben, weil ich immer gedacht habe, ich mache E-Fehler.

00:37:14: Und diese Tools heutzutage einfach zu nutzen und immer wieder einzuchecken, ist es noch meine Realität?

00:37:21: Meine Realität heute ist, ich kann ganz normalen Bücher lesen.

00:37:25: Wie jeder andere auch.

00:37:26: Manchmal hab' ich so ein paar Vertreter da drin ja unten

00:37:33: Ja.

00:37:33: Wir dürfen uns bewegen, ne?

00:37:34: Also ich glaub, jeder glaubt immer ... Ich hab jetzt gedacht, die Jana hat gar keine Angst vor mehr.

00:37:40: Die geht ja auch tauchen.

00:37:41: Jetzt weiß ich okay, die Jana geht vielleicht nur ein bisschen für den Füßen rein.

00:37:45: Das sind ja auch so Bilder in unserem Kopf, wo ich so denk, okay, stimmt was mit mir nicht, bin ich nicht normal und das hatten wir auch an der letzten Folge besprochen.

00:37:57: zum negative Mind.

00:38:00: diese Kundalini-Jogha-Philosophie ... ja, mich dabei unterstützt hat wirklich zu sehr aus diesen Horror-Szenarien rauszukommen.

00:38:09: Mhm.

00:38:10: Aus dieser Übervorsichtigkeit herauszukommen und zu sagen hey, finde dich damit ab, dein Leben ist endlich!

00:38:15: Du kannst es nicht nur beschützen, du darfst auch mal ein Risiko eingehen.

00:38:19: Es wird nicht direkt alles passieren.

00:38:22: Und das war für mich wirklich noch mal so befreiend zu sehen.

00:38:26: Ja, was ich machen kann, ist wirklich jeden Tag zu genießen und der Angst, den Themen nicht so viel Zeit zu geben.

00:38:35: Genau das aber auch zu unterstützen aus dem Ayurveda weil ich weiß Wata ist Angst.

00:38:39: wie kann ich Wata die Winne?

00:38:42: Die Bewegung in meinem Körper so beruhigen dass es nicht noch mehr angetrieben wird?

00:38:50: Genau, du hast ja auch eben eingangs gesagt dass die Angst mit den Nieren glaube ich verbunden ist oder mit der Leber?

00:38:57: Mit den

00:38:58: Niren.

00:38:59: Gibt es da was was Du gemacht hast wo Du gesagt hast okay wenn Du... Ich weiß nicht ob es vielleicht solche Phasen in deinem Leben hat wo Du sagst Es gibt jetzt eine Phase Da bin ich ängstlicher als sonst Entgiftest Du dann die Nieren?

00:39:16: Oder gibt's irgendwas was Du auf körperliche Ebene dann machst Wenn es euch fährt.

00:39:22: Genau, erst mal zu wissen und klar weiß ich heute auch mehr durch die ganzheitliche Ausbildung zur Gesundheit, Unternehmungsberatung.

00:39:29: wie kann ich wirklich alle meine Organe unterstützen?

00:39:32: also aus einem ganzheitlichen Blick Es arbeitet ja alles zusammen eine Müdigkeit ist der Schmerz der Leber Angst des sozialen in der Ruf der Nieren.

00:39:39: Also wie kann Ich generell Meine organe unterstützen?

00:39:43: und dazu gehört eben weniger Toxine aufnehmen.

00:39:47: Also für mich ist einfach Bio-Lebensmittel das Tool, weil klar kann man dann auch sagen naja im Biol Lebensmittel hat es vielleicht auch Toxin drin aber nicht ganz so viele wie im Konventionellen.

00:40:00: also wie kann ich das reduzieren?

00:40:02: Dann mit der frischen cleanen Körperpflege die wir auch nutzen hier weniger Mikroplastik Schädliche Substanzen auf meine Haut oder in meinen Körper zu geben.

00:40:17: Und das eben dann schon zu minimieren, um dort direkt Generationsfähigkeit die mein Körper ja auch hat über Nacht wenn er aufräumen möchte die Zeit zu geben, diese Essenspausen einzuhalten und das gibt mir Sicherheit.

00:40:30: Und dann merke ich auch ne?

00:40:31: Ich blühe wieder auf!

00:40:32: Ich bin nicht mehr so müde, ich bin nicht mal so ängstlich.

00:40:34: Ah es kann ja doch funktionieren!

00:40:36: Natürlich auch trinken immer genug Wasser.

00:40:38: dabei haben hier stehen meine zwei Gläser und da wirklich zu denken was braucht mein Körper wie kann ich ihn unterstützen dass er bestmöglich funktionieren kann?

00:40:49: Natürlich auch mal ein leichtes Detox-Programm jetzt aus Ayurveda sieht, den Körper zu entlasten damit er sich wieder auf seine Prozesse konzentrieren kann.

00:40:57: Genau und so können wir denke ich unterschiedliche Dinge tun wo wir dann schon auch intuitiv spüren.

00:41:05: das braucht jetzt glaube ich mehr Aufmerksamkeit und dann komme ich mich ein bisschen mehr um das.

00:41:10: Das liebe ich einfach.

00:41:12: Also jetzt nicht dogmatisch oder zu sagen, okay... Ich muss mich da ganz strikt dran halten!

00:41:15: Die Phase hatte ich auch, wo ich dann anfing, im Jahr zwei Tausend vierzehn fünfzehn wirklich meinen Körper Schwermithalte zu befreien um diese ganzen gestauten Ängste in meinem Nebennieren zu lösen ja nochmal ganzheitlich heranzugehen und nach und nach ihn zu gucken erstmal ausleiten und dann schauen wie kann ich aufbauen mit was kann ich mich umgeben?

00:41:38: Klamotten zählen ja auch dazu.

00:41:40: Ja, also wie viele Toxine sind in Klamottendrin?

00:41:44: Und und und!

00:41:44: Also es ist ein großes Feld wo wir uns auch unterstützen können und wo ich aus ganzheitlicher Sicht schon sehr stark daran glaube dass das alles miteinander was zu tun hat.

00:41:55: Ja und ich heute natürlich ganz anders damit umgehen kann.

00:41:58: Auch damals im Jahr zwei tausend fünfzehnt als wir nach Japan geflogen sind.

00:42:02: Ich hatte Extreme körperliche Symptome auch in dem Moment und kein Arzt hat wieder was gefunden.

00:42:08: Ich hatte extrem Schwindel, extrem Kreislaufprobleme.

00:42:11: Wir mussten trotzdem darüber fliegen und es war einer der schrecklichsten Flüge meines Lebens.

00:42:16: Und ich dachte auch so, ich werde nie wieder an ein Flugzeug steigen können und habe mich dann doch überwunden.

00:42:20: und auch Langstreckenflüge und wir sind super gern unterwegs.

00:42:24: Da sag ich dann schon, ich bin stolz drauf.

00:42:25: Ich sag das noch zu meinem Mann, hab' ich gut gemacht oder?

00:42:28: Und der ist ja richtig gut gemacht und dass es einfach bei uns ein Thema ist, dass mein Partner das auch weiß wir sind auch schon für mal zwanzig Jahre zusammen und er mich da nicht unter Druck setzt und eben doch weiß okay bis zu einem gewissen Punkt an einige Sachen bin ich mutiger und bei einigen Sachen arbeite ich noch dran und dann ist das komplett fein.

00:42:46: und aber auch fürs Business finde ich auch durch das Zusammenarbeiten, dass wir auch viel zusammen machen, im Team viel zusammenarbeiten.

00:42:56: Gibt das ja auch wieder eine Sicherheit?

00:42:57: Ja weil wir uns eben austauschen wie geht es uns damit.

00:42:59: welche Erfahrungen haben wir?

00:43:01: und dann merken mir auch Schritt für Schritt

00:43:02: hey

00:43:03: wir sitzen ja nicht alleine im Boot und es geht doch allen ähnlich Wir haben doch ähnliche Gedanken, wir haben ähnlichen Erfahrungen.

00:43:08: Und früher dachte ich immer ich muss alles alleine machen Ich bin alleine, ne ich gehe hier straight mal in den Weg.

00:43:13: und ja das sind ganz viele Veränderung die in den letzten zehn elf Jahren bei mir von stark gegangen sind jetzt vielleicht nicht auf den schnellsten Weg, aber immer Schritt für Schritt in dem Tempo was ich wirklich halten konnte.

00:43:28: Ja und neben dem was du jetzt gesagt hast was du auf körperlicher Ebene mit dem Entgiften und sowas machen kannst können wir ja auch in einer Situation in der wir sind wo wir merken jetzt steigt so eine Unsicherheit hoch jetzt steckt so ne Angst hoch.

00:43:44: können wir hier auch direkt agieren?

00:43:47: Ja, uns nicht.

00:43:48: Also auch diesem Katastrophenhirn-Thema also dem nicht so viel Raum zu geben sondern im Prinzip wie so eine Checkliste zu haben und zu sagen okay alles klar ich spüre hier jetzt was in meinem Körper wie sich auch Angst immer bei dir anfühlt.

00:44:03: das fühlte sich bei uns allen glaube ich unterschiedlich an erst mal zu spüren da ist etwas zu atmen Und dass echt nicht So ganz schnell sondern erstmal lang und tief Und dann wie so ein Reality-Check zu machen, so wie du auch schon gesagt hast.

00:44:22: Ist es in diesem Moment eigentlich relevant oder hat das irgendwie Einflüsse auf die Zukunft?

00:44:28: Kann ich das Thema erstmal... Ich sage nicht nach vorne schieben aber ist es gerade nicht akut?

00:44:35: und das was du gesagt hast finde ich so wichtig Dann für dir vielleicht jemanden zu suchen den Du mal anrufen kannst oder dass auch mal aussprechen kannst und sagst Hey!

00:44:43: Ich fühle da mich ängstlich bei.

00:44:46: Ich möchte mit dir mal kurz darüber reden, so ein Reality-Check zu machen.

00:44:51: Oder aufzuschreiben was es denn wirklich ist weil oft stehen ja Themen hinter der Angst.

00:44:56: also wir haben ja auch schonmal drüber gesprochen Angst vor Sichtbarkeit.

00:45:00: Also bei Menschen... Bei manchen Menschen ist das so Angst vor Sichtbarkeit ist gleich Angst vor Beurteilung, Bewertung von anderen.

00:45:07: und ich habe immer gedacht naja ich komme mit diesem Thema Angst vor Sichbarkeit da komme ich nicht Mit auf eine Resonanz, irgendwie das ist es nicht.

00:45:17: Bis ich irgendwann festgestellt habe bei mir ist es eher die Angst davor was danach kommt als Überforderung.

00:45:24: jetzt kommen noch hundert Leute und wollen irgendwas oder so.

00:45:28: ja damit bin ich jetzt auch zu.

00:45:29: ich bin ja froh über jeden über jeden der sich meldet oder irgendwie mal Feedback gibt oder sonst irgendwas.

00:45:35: aber dass war am Anfang so.

00:45:37: ja das ich gedacht habe dass es eher eine Angst vor Überforderung ist.

00:45:41: Und da brauchte ich aber immer dieses Ja, wofür denn?

00:45:46: Also diese Angst auch mal zu hinterfragen wo was ist eigentlich überhaupt das Problem?

00:45:51: weil dies ja im Prinzip die Angst sitzt direkt in unserem Emotionszentrum.

00:45:57: jetzt kickt sofort rein und danach kommen erst die Gedanken.

00:46:01: Die machen sie dann in der Regel größer als kleiner.

00:46:06: Und dann vor allen Dingen, das kennt ihr ja wahrscheinlich auch wenn Hunde sich begegnen und sich so richtig angnurren oder vielleicht auch miteinander gespielt haben wie auch immer.

00:46:16: Dann wieder auseinander gehen, dann schütteln die sich so!

00:46:19: Also diese Angst abzuschütteln, den Bewegen zu kommen.

00:46:22: Auch das was du gesagt hast mit dem Hüpfen morgens ist ja nicht nur dass die Lymphen wieder in einen Fluss kommt sondern es ist auch die Emotionen mal so abzuschlütteln und sie sich immer mal zwischendurch schüttelt.

00:46:35: also es gibt so tolle Musikstücke hinter da kannst du richtig send the drums ist zum Beispiel eins so richtig schön für Schüttlmeditation.

00:46:44: einfach mal alles ausschüddeln wieder klarer.

00:46:51: Also ich glaube, dass es wichtig ist für uns so eine Checkliste zu haben wahrzunehmen und das ist halt das Thema wenn wir so durch den Alltag hetzen, dass wir's gar nicht erst richtig wahrnehmen können.

00:47:06: also immer wieder zwischendurch... Ich sage es immer wieder, wenn du einen Kaffee machst oder dir ein Wasser holst, immer mal kurz einzuchecken und sagen okay wie fühle ich mich eigentlich gerade?

00:47:15: Und wenn du da schon merkst, okay, da kommen Ängste, Unwohlsein, Unsicherheit.

00:47:19: Okay, warum?

00:47:21: Warum?

00:47:21: Warum oder was glauben wir da, was dahinter steht?

00:47:27: auf jeden Fall atmen und so ein Reality-Check zu machen und vielleicht sich bei jemandem zu melden eine Sprachnachricht.

00:47:33: Mir hilft es auch manchmal, wenn ich so unsicher bin mir selbst ein Sprach Nachricht aufzunehmen, mir die dann anzuhören als wenn sie von jemand anders käme ja und dann zu denken Adriana, ist das jetzt dein Ernst?

00:47:45: Davor machst du dir wirklich ins Hemd.

00:47:48: Aber der Gedanke ist ja da und den will ich natürlich auch nicht... Ich will diesen Gedanken ja auch nicht kleinreden sondern er hat eine Daseinsberechtigung.

00:47:58: also wovor will mich dieser Angst gerade schützen Und muss dieser Anteil in mir überhaupt noch geschützt werden?

00:48:07: Es gibt ja auch so aus dem Emotionscoaching, wenn wir halt immer wieder Erlebnisse hatten.

00:48:13: Dass sich das eingebrannt hat.

00:48:15: aber wir haben uns ja auch weiterentwickelt.

00:48:17: und das innere Kind oder die kleine Diana oder wie auch immer Die ist jetzt ja auch schon erwachsen.

00:48:24: Und vielleicht darf die erwachsene Diana der kleinen Diana mal sagen es hat sich in der letzten Zeit einiges getan Ist nichts mehr wovor du Angst haben musst.

00:48:33: was können wir unseren Hörerinnen denn jetzt noch so an kleinen Tools mitgeben, vielleicht was machst du oder was sind deine Gedanken dazu?

00:48:46: Genau.

00:48:46: Vielleicht nochmal in unserem Business-Kontext zu übertragen.

00:48:50: Wir haben jetzt auch viel erzählt wie unsere private Veränderung war weil wir natürlich alle etwas mit uns rumschleppen und vielleicht jemand der jetzt hier zuhört oder zuschaut denkt ich will mein Business unbedingt auf die Straße bringen.

00:49:03: Du bist dabei auch eine ganz wichtige Rolle.

00:49:06: Ja, also wir dürfen aufhören uns zu übergehen.

00:49:10: ich habe es damals schon gesagt du bist dein wichtigstes VIP Projekt.

00:49:14: ja und wir dürfen uns mitnehmen.

00:49:16: bei das beobachte ich auch dass natürlich Menschen vielleicht kurzfristig in den Erfolg gehen und sich selbst aber dabei verlieren, weil sie sagen ich habe keine Zeit zu essen.

00:49:25: Ich habe keine zeit zu schlafen.

00:49:26: Ich hab keine Zeit meine Themen anzuschauen.

00:49:30: Und dann wenn wir dann aber konfrontiert werden im außen ja also Wir starten jetzt unser business und haben uns sozusagen nicht gefestigt.

00:49:38: Wir fühlen uns komplett unsicher.

00:49:40: Unser Körper rebelliert wie auch immer über die Themen mit unserem schleppen und dann kommt im Außen Feedback.

00:49:46: Weil Menschen nicht verstehen welchen Weg wir gerade gehen sind wir noch unsicherer.

00:49:50: So war das ja meine Anfangs-Fahrseits.

00:49:51: Ich mich selbstständig gemacht habe, im Jahr zweitausend, fünfzehn, sechzehn und ich aber gleichzeitig dran war, mich überhaupt... erst mal wieder zu entdecken, wer bin ich denn eigentlich?

00:50:00: Wer möchte ich sein?

00:50:01: und das parallel zu halten.

00:50:04: Warum macht die das dann jetzt und bist du dir sicher und muss das

00:50:07: sein?".

00:50:08: Und dann kommt eben von außen diese Unsicherheit wieder rein und viele hören ihn einfach auf weil sie die Kraft gar nicht mehr dazu haben.

00:50:15: ja und deshalb ist so meine Rolle auch in allem wir dürfen uns auf diesem Weg uns selbst mitnehmen.

00:50:23: Das ist super, super wichtig!

00:50:25: Damit ihm solche Sätze wie Muster sein, was machst du da gerade?

00:50:29: Du hast dich aber verändert... Ja wir verändern uns jetzt gerade.

00:50:32: ja damit wir wirklich dieses Standling haben und sagen hey ich fühle mich wirklich wohl Ich will das jetzt tun Und nicht jeder Mensch da am Aussen wird unsere Vision, Vision verstehen Was wir vorhaben und deshalb dürfen wir uns gut um uns kümmern hier sicherer Wir sind die.

00:50:52: je mehr wir mit beiden Beinen auf dem Boden stehen, desto mehr spüren wir unseren inneren Ruf.

00:50:57: Aber die müssen andere erst mal noch gar nicht spülen.

00:51:00: Das finde ich einfach und das ist ja auch dieses Cheetahs Bose beide Seiten zu betrachten zum einen unser Business im Außen zum Aufblühen zu bringen aber uns gleichzeitig im Innen nicht zu übergehen sondern auch mitzunehmen auf diese Reise.

00:51:15: Und dass wir da alle Prozesse durchmachen und niemand fertig Fertig ist, ja.

00:51:21: Das heißt wir dürfen uns wirklich verändern und wir müssen uns sogar verändern wenn wir gewisse Ziele erreichen wollen.

00:51:28: Wenn wir den Veränderungsprozess reingehen dann wollen diese alten Identitäten die alten Versionen von uns los gelassen werden Und das is ganz knallharte Persönlichkeitsentwicklung Die wir durchmachen.

00:51:44: Ja absolut.

00:51:46: Also all die Themen, die wir im Privaten haben, die zeigen sich natürlich auch im Business.

00:51:52: Also würde ich jetzt zumindest mal so behaupten, das schleppen wir dahin ja mit.

00:51:56: Deshalb finde ich es ja so wichtig, auch mit diesen ganzen Glaubenssätzen und so mal aufzuhören weil gerade dann wenn du Businessaufbau machst da hast du nicht unbedingt immer nur Menschen in deinem Umfeld, die das verstehen, die da Verständnis für haben Deine Vision dahinter nicht verstehen, die gar nicht verstehen.

00:52:13: Warum machst du das jetzt eigentlich?

00:52:15: Warst doch in einem sicheren Job, hättest da doch deine Rente kriegen können und so weiter.

00:52:18: Das sind Sachen, die mir entgegen gespiegelt wurden.

00:52:23: Und wenn ich da noch super unsicher gewesen wäre, ob ich diesen Weg wirklich gehen will, hätte es mich wahrscheinlich wieder zurückgezogen muss ich ganz ehrlich sagen.

00:52:36: Und hier auch, und deshalb ist das auch noch mal so wichtig die eigene Visionen so klar zu haben, wie will ich arbeiten?

00:52:43: Wie darf ich mein Business aufbauen?

00:52:45: Wie will ich meinen Business führen?

00:52:47: gerade wir jetzt mit Teams und Teampartnern usw.

00:52:54: Wie passt es noch zu mir?

00:52:55: Und ja, da sind Veränderungsprozesse drin.

00:52:58: Ja das gibt auch mal Unsicherheiten und alles.

00:53:01: Gleichzeitig aber auch zu schauen wie kann ich mich weiter in mir festigen und mehr zu dem Menschen werden den ich auch bei der ich auch meiner Vision sein möchte um da nicht so angreifbar zu sein.

00:53:14: Ich denke immer so... Ich habe eine Situation gehabt und dieses Bild spiegelt sich so wieder im Business Eine Trainerin, bei der ich so Führungskräfteworkshops damals noch im Unternehmen gemacht habe.

00:53:28: Bei der war ich mal zu Hause und die hat große Pferde.

00:53:32: Und die hat mich dann einfach durch dieses Gatter geschoben... ...und diese Pferden waren mega neugierig!

00:53:41: Das waren keine Shedland-Ponnies also es waren schon ausgewachsene Pferd.

00:53:45: Und da kommen sie auf einmal so angelaufen und ich stehe da und denke so... Was passiert jetzt?

00:53:50: Und da hat sie zu mir gesagt, Diana sei kein Busch, sei ein Baum.

00:53:55: Die Buschen rennen die direkt um und das hat was mit meiner inneren Haltung zu tun.

00:54:00: Genauso denke ich auch im Business Kontext Ich bin ja zum Baum, ich bin stabil in dem wie ich hier heute bin Mit dem Blick auf die Zukunft und bin stabil eine Kritik von rechts und links so schnell umhauen, ja?

00:54:20: Sondern da bin ich in mir gefestigt weil ich ungefähr weiß nicht ungefähr sondern weil ich weiß wohin ich will.

00:54:26: Und dann müssen wir halt die Wege gehen, dann müssen wie halt die Schritte machen und die fühlen sich manchmal ungewohnt an und vor allen Dingen dann werden wir nicht so viel Zuspruch bekommen.

00:54:37: Ja und gleichzeitig haben wir auch immer gesagt umso höher man kommt umso enger und dünner wird die luft.

00:54:43: auch Da gibt es immer weniger leute die die Zuspruch machen, da steht man auch schnell mal in der Kritik und so.

00:54:51: Und umso wichtiger ist es, dass man ein vernünftiges Netzwerk an Menschen hat mit denen man auch mal sprechen kann.

00:54:57: So wie wir das ja auch machen.

00:54:59: Dass wenn irgendwas ist, dass wir sagen, das ist gerade passiert.

00:55:03: Das sind meine Gedanken dazu.

00:55:05: Gib mir bitte eine andere Perspektive.

00:55:08: Ja?

00:55:12: Ich habe dieses Bild mit dem Busch und den Baum ständig im Kopf, wenn es um Unsicherheiten geht.

00:55:18: Ja?

00:55:20: Ich weiß gar nicht, ob der das so bewusst ist!

00:55:24: Das merken wir uns jetzt.

00:55:25: Wir sind alle ein Baum, ja?

00:55:27: Und natürlich haben wir alle Angst und wir werden alle Unsicherheit spüren aber dass wir wirklich den nächsten ehrlichen Schritt gehen und sagen ich möchte das Ja und das ängste Unsicherheiten eben im Veränderungsprozess dazugehören.

00:55:40: Also ihr Lieben Anne die hier gerade zuhören fragt dich bitte heute mal welche Veränderung ruft Dich gerade?

00:55:47: Was ist es?

00:55:48: Setz dich da wirklich mal hin.

00:55:50: Was spürst du, wenn es keine Angst und Unsicherheit gibt?

00:55:54: Welche Veränderung ist das?

00:55:56: Und dann schau mal hin, welche Angst steht davor?

00:56:00: Weil was ist sozusagen der Türsteher, der dich da nicht reinlässt?

00:56:04: Was ist's?

00:56:07: Die letzte Frage ist, was wäre dieser kleine erste modige Schritt von denen Diana auch immer spricht?

00:56:13: Kaisen, Mini-Schritte gehen... den du ab heute trotzdem gehen kannst.

00:56:19: Was wäre der Mini-Schritt?

00:56:21: Ja, und das machen wir aber heute gemeinsam, ja alle!

00:56:24: Und schreibt es gerne auch mal in die Kommentare oder schreibt uns persönlich weil das einfach nochmal öffnet und zeigt ich bin nicht alleine Wir sind eine Community, wir können uns gegenseitig unterstützen und wir werden alle nie angstfrei sein, nicht unsicherheitsfrei sein Weil das immer ne Einladung ist auf was Neues ist eben ungewohnt.

00:56:46: Wir dürfen aber mutiger sein, wir dürfen wirklich mutig sein diese Lebensbühne zu ja einzunehmen und zu leben und trotzdem vielleicht den Respekt davorzuhaben und okay sagen ok danke liebe Angst danke liebe Unsicherheit.

00:57:00: ich seh dich Ich mach das jetzt trotzdem.

00:57:03: Ja ich denke gar nicht großartig drüber nach sondern ich gehe jetzt einfach weiter.

00:57:07: genau Diana magst du noch was teilen?

00:57:09: zum Abschluss?

00:57:12: Ja, ich glaube zum Thema Angst und Unsicherheiten gehört halt auch das Thema Mut.

00:57:17: Du hast es eben gerade schon mal gesagt ne?

00:57:20: Also mutige Schritte zu gehen, mutig vielleicht Babysteps zu machen aber mutig voranzugehen weil Mut soll ja eine Angst nicht übertünchen.

00:57:30: Mut soll einfach nur mir die den Antrieb geben weiterzugehen.

00:57:36: Und ich wünsche uns allen sehr viele mutige kleine Schritte, mutige Momente in denen wir die Angst zwar wahrnehmen aber den Mut haben und den Antrieb haben weiterzugehen.

00:57:54: Dass uns die Angst nicht lebt sondern der Mut uns eher antreibt das wäre so mein letzter Impuls.

00:58:04: Sehr schön, dann lass uns das gemeinsam machen.

00:58:06: und ihr Lieben hier gerade zuhört.

00:58:08: Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann freuen wir uns natürlich riesig über deinen Like!

00:58:13: Und auch wenn du unseren Podcast abonnierst und wenn du diese Folge mit einer Freundin Teilen magst die vielleicht gerade diesen Impuls jetzt braucht und da einfach mal reinspüren darf, dann macht es gern.

00:58:26: Vielen Dank!

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