Liebevoll Grenzen setzen

Shownotes

<p>Wir sind zurück aus der Sommerpause. Und wir steigen gleich mit einem Thema ein, das viele von euch das ganze Jahr begleitet: Grenzen setzen. Diana bringt einen Gedanken mit, der alles verändert. Wie wäre es, wenn wir es schaffen würden, unsere Grenzen liebevoll zu setzen? Zu uns selbst und zu unserem Umfeld.</p>

<p>Es wird persönlich. Diana erzählt, dass die Person, die ihre eigene Grenze am häufigsten überschreitet, meistens sie selbst ist. Steffi erzählt, warum ihr das Nein nach außen schwerfällt, obwohl sie zu sich selbst glasklar ist. Und wir sprechen über den feinen Unterschied zwischen einer Erwartung und einem echten Commitment.</p>

<p><strong>Das erwartet dich in dieser Folge:</strong></p> <ul> <li>Warum liebevoll Grenzen setzen etwas anderes ist als hart abgrenzen</li> <li>Wieso wir unsere eigene Grenze oft selbst als Erste überschreiten</li> <li>Die eine Frage, die alles entspannt: Bis wann brauchst du das wirklich?</li> <li>Die Methode Will ich das wirklich und ihre vier Betonungen</li> <li>Warum unausgesprochene Erwartungen so viel Schaden anrichten</li> <li>Der Unterschied zwischen einer Erwartung und Verlässlichkeit</li> <li>Warum eine Grenze nur dein eigenes Verhalten steuert und nicht das der anderen</li> <li>Wieso mehr Möglichkeiten auch klarere Grenzen brauchen</li> </ul>

<p><strong>Impuls aus der Folge:</strong> Nimm dir diese Folge zum Anlass, deine eigene Erwartungshaltung zu überprüfen. An dich und an andere. Frag dich einmal: Was kostet mich mein Ja an Energie, an Zeit, an Freude? Und ist es eine Erwartung oder geht es eigentlich um Verlässlichkeit?</p>

<p><strong>Zwei Sätze zum Mitnehmen:</strong> Eine Grenze steuert mein Verhalten und nicht das Verhalten eines anderen. Und: Wer Erwartung hat, wartet lange.</p>

<p><strong>Folge uns auf Instagram:</strong></p> <ul> <li><a href="https://www.instagram.com/she.does.both.podcast">SHE DOES BOTH Podcast</a></li> <li><a href="https://www.instagram.com/steffi.daechsel">Steffi Dächsel</a></li> <li><a href="https://www.instagram.com/diana_hildebrandt_mentoring">Diana Hildebrandt</a></li> </ul>

<p>Diese Folge könnte zu unterschiedlichen Meinungen führen, und genau darauf freuen wir uns. Ist es gesund, Erwartungen zu haben, oder nicht? Schreib uns deine Sicht in die Kommentare und teile die Folge gern mit einer Frau, die gerade lernt, liebevoll Grenzen zu setzen. Ich muss mich nicht entscheiden. SHE DOES BOTH.</p>

Transkript anzeigen

00:00:00: So, wir sind zurück nach zwei Wochen Sommerpause.

00:00:04: Freuen wir uns heute endlich wieder vor den Mikrofon zu sitzen und ein bisschen zu schnattern wie Steffi immer so gerne sagt!

00:00:11: Wir haben da die Woche schon mal so schön drüber gelacht.

00:00:14: Genau, wir hatten Sommerpause.

00:00:15: Das Leben ist natürlich weitergegangen!

00:00:17: Wir haben uns mit vielen Themen beschäftigt und möchten euch heute natürlich ein bisschen mit auf die Reise nehmen was gerade aktuell bei uns passiert welche Themen uns so erreicht haben.

00:00:28: und als allererstes bevor ich jetzt gleich die große Ankündigung mache worum es hier heute geht möchte ich erst mal Danke sagen.

00:00:34: danke an alle die uns vermisst haben und geschrieben haben es ist Mittwoch warum is kein Podcast mehr da?

00:00:41: Und ich habe dann irgendwann geschrieben wir haben keine Folgen mehr und dann war schon die Angst da, dass es keine mehr geben wird.

00:00:46: Nein!

00:00:46: Es war nur eine Pause.

00:00:47: Wir sind wieder zurück.

00:00:49: Wir haben zwei Wochen Pause gemacht und freuen uns jetzt endlich wieder gemeinsam hier vor den Mikrofonen zu sitzen.

00:00:56: Und damit sage ich heute wie immer herzlich willkommen bei She Does Both der Podcast für Frauen, die sich nicht länger zwischen Karriere, Sinn und Leben entscheiden möchten.

00:01:08: Hallo Steffi schön das wir wieder hier gemeinsam schnattern können.

00:01:13: Hallo Diana!

00:01:14: Ich freue mich auch riesig, dass es wieder an der Zeit ist mit unserem Podcast.

00:01:18: Und freue mich natürlich auf unser heutiges Thema.

00:01:20: Magst du verraten?

00:01:22: Ja und was das heute geht?

00:01:24: Wir sprechen heute über das Thema Grenzensätzen und das hat so viele Verwehr.

00:01:32: Wie heißt das?

00:01:33: So viele Facetten.

00:01:34: Ich habe so das Gefühl, dieses Thema Grenzensetzen begleitet nicht nur mich schon das ganze Jahr.

00:01:40: Ich höre dass immer wieder die Menschen dann sagen, oh, dieses Jahr ist aber auch hart zu mir zu stehen!

00:01:47: Ich darf immer wieder für mich einstehen und immer mal meine Grenzen setzen.

00:01:52: Und ich sage immer ganz gerne ja wie wäre es wenn wir es alle schaffen würden liebevoll unsere Grenzen zu setzen sowohl zu uns als auch unserem Gegenüber, unserem Umfeld und so weiter.

00:02:04: Steffi Wese war dann nochmal auf dieses Thema gekommen.

00:02:06: Wir haben da am Sonntag glaube ich auch noch mal kurz darüber gesprochen, haben dann gesagt, das ist doch mal wieder ein schönes Thema für diese Folge?

00:02:16: Ja wir hatten ja schonmal eine Folge zum Thema Erwartungen.

00:02:21: Welche Erwartungen prasseln auf uns ein, was das gerade schon gesagt nicht nur andere sondern auch wir und selbst.

00:02:27: Und da kann natürlich auch das Thema Grenzen setzen auf.

00:02:30: und am Sonntag hat mir einen gemeinsamen Call wo auch jemand gesagt ist es gar nicht so leicht da Grenzen zu setzen und ich denke es ist an der Zeit da nochmal genauer hinzuschauen was es denn wirklich ist.

00:02:49: Erwartungen sind das eine Grenzen setzen, ist das andere.

00:02:52: Wir dürfen Nein sagen üben was.

00:02:55: es ist wirklich gewöhnlich anders nein aber was ist es wirklich?

00:02:58: Ja und dazu werden wir uns heute ein bisschen detaillierter austauschen haben auch gesagt dass darf ein bisschen persönlicher werden ja wo wir vielleicht auch merken warum scheuen wir uns denn hier eine grenze zu setzen?

00:03:15: Warum fetzt uns manchmal gar nicht so leicht?

00:03:17: Also vielleicht gar nicht uns gegenüber, aber bei dir ist es ja das Thema auch dir selbst gegenüber.

00:03:23: Bei mir ist es schon im Außen auch sehr stark.

00:03:27: Ich freue mich, dass wir da jetzt einfach einsteigen und wieder gar nicht verwirrend reden, sondern dass wir sagen okay was ist es letztendlich?

00:03:35: Und da sind wir auch schon beim Wörtchen nein.

00:03:38: Hat Grenzensätzen immer etwas mit dem Wort Nein zu tun?

00:03:41: oder wie siehst du das?

00:03:46: Nein.

00:03:50: Also es ist erstmal, finde ich das super wichtig bevor ich anfange mir Gedanken darüber zu machen, Grenzen zu setzen wo ich überhaupt das Bedürfnis habe eine Grenze zu setzen und warum das überhaupt so ist?

00:04:03: Und wo ist diese Grenze überhaupt?

00:04:05: also ich sage auch super häufig in den Coachings immer wieder wenn wir Grenzen setzen nach außen dann machen wir das ganz häufig sehr hart, weil diese Grenze halt überschritten wurde.

00:04:21: Aber die Person, die sie am häufigsten überschrittene hat... Im Vorfeld bin ich im meisten Fall, also ich rede jetzt mal einfach nur von mir.

00:04:30: Ich habe wieder viel zu viele Termine aufgehaltset.

00:04:34: Ich bin überall eingesprungen wo jemand Hilfe brauchte und bin ständig über meine Grenze von – ich bräuchte hier auch mal eine Pause oder durchatmen – darüber weggekommen Und dann kommt eine Anfrage um die Ecke.

00:04:48: Das ist meistens von den Menschen die mehr am nächsten stehen Und dann geht es so, ne auf gar kein Verhalten jetzt kommst du auch noch und du willst auch noch was.

00:04:56: Ja?

00:04:57: Und dann wird das also aus meiner Sicht manchmal auch richtig unfair von mir, wo ich dann immer hinterher hingehe und so ein bisschen kleine Brötchen backen und sagen naah Also es war nicht wirklich deine Anfrage sondern Ich bin halt an dem Tag schon sehr viel häufiger über meine Grenzen gegangen oder in der letzten Zeit und deshalb finde ich es erstmal wichtig zu erkennen wo ist überhaupt meine grenze.

00:05:20: und die hat immer einen spielraum muss ich ganz ehrlich sagen also ich bin kein kein mensch für schwarzen weiß und sage okay meine grenz ist drei termine am tag und nur zehn nachrichten sondern das ist total tagesform abhängig und da darf ich natürlich auch diesen grenzbereich für mich erkennen ja und dann vielleicht wirklich hinzugehen und zu sagen, ganz liebevoll.

00:05:43: Danke, dass du mich um Hilfe bittest oder du mich dieses oder jenes fragst ... Oder um etwas Bittes halt.

00:05:50: Aber heute ist da einfach keine Kapazität mehr für da.

00:05:53: Wann brauchst du es denn überhaupt?

00:05:54: Das ist mein größtes Problem immer!

00:05:56: Ich hab früher nie gefragt, wenn jemand kam mit einer Anforderung nach Bitte oder sonst irgendwas, bis wann brauchste das?

00:06:03: Ich habe das immer in meinem Appellohrfür sofort.

00:06:07: Also da braucht jemand sofort oder hat diese Erwartungshaltung.

00:06:11: Ich hab immer das Gefühl gehabt, die andere Person hat die Erwartungshaltung dass ich diese Dinge sofort erledige und ich habe von meiner Mutter ganz tolle ... Ich will nicht sagen Werte aber auch Methoden mitgekriegt muss ich ehrlich sagen Die mir es im erwachsenen Leben viel leichter gemacht haben in der Kommunikation da, aber vielleicht dazu ein bisschen später.

00:06:35: Wie ist es denn bei dir, Steffi?

00:06:37: Also wenn du daran denkst, Grenzen zu setzen... also du hast ja für dich so nehm ich dich auf jeden Fall immer wieder wahr und dafür kenne ich dich eigentlich auch.

00:06:46: Dir ist ganz klar was du brauchst wie viel Freiraum du brauchest.

00:06:50: dass du sagst Boah Coles am Abend ist einfach nicht meins da ganz klare Grenzen setzt.

00:06:57: Du sagst du hast manchmal das Problem Grenzen nach außen zu setzen.

00:07:02: Wie ist das für dich?

00:07:05: Ja, natürlich nicht immer leicht.

00:07:08: Weil wir vielleicht auch im Außen eine Version leben wie wir vielleicht von anderen gesehen werden wollen um vielleicht auch dazu zu gehören und gemocht zu werden.

00:07:22: Und wer hat ja schon mal ne Folge wo du auch erzählt hattest naja bei dir ist es eher dieses gar nicht dieses Thema ich will irgendwo dazugehören oder Sondern du vertrittst auch ganz klar deine Meinung.

00:07:35: Ich weiß nicht, wann das bei mir entstanden ist.

00:07:38: So dieses ... Ah ja okay ich mach das.

00:07:40: Wobei das was du gerade erzählt hast mit dem Appell-Wort, das hab' ich auch.

00:07:44: Ja?

00:07:44: Das ist so dieses Jahr!

00:07:46: Ich höre es jetzt sofort und denke ich muss das sofort umsetzen.

00:07:49: Habe aber nicht die Erwartungshaltung wenn wir kommunizieren, dass ich sage Adriana wäre so eine Idee, dass sich dann immer sagen, aber bitte nicht sofort, es hat drei Monate Zeit.

00:07:58: Also an den anderen nicht, aber bei mir selbst hör's eh nicht Genau, also warum fällt es mir schwer dort die Grenzen nach außen zu setzen?

00:08:10: Ja weil das wahrscheinlich der meisten schon dieser Konflikt ist.

00:08:13: Weil ich so klar zu mir bin ja dieses okay nach zwanzig über kein Core mehr weiß aber dass viele in unserem Business und meinem Team abends erst Zeit haben.

00:08:22: Und ich denke mir so naja ich möchte denen auch ein Stück weit entgegen kommen mir einzugestehen oder zu erlauben, okay in dem Moment ist es für mich möglich und wie kann ich mir dann wieder anderswo Freiheiten einräumen um das zu händeln?

00:08:41: Ja gestern zum Beispiel hatten wir auch abends im Kohl.

00:08:42: Wir hatten sonntag einen Kohl, ich denke so innerhalb von einer Woche zwei Uhr kreuz bin ich eigentlich nicht.

00:08:48: ja aber ich habe es mir wirklich so eingerichtet dass ich's vor meiner Energie her auch gut halten konnte.

00:08:57: Dazu haben vielleicht auch die zwei Wochen davor gehört, weniger Termine zu haben mehr offline zu sein.

00:09:04: Mich selbst nochmal zu sortieren wo will ich hin?

00:09:06: Auch die Zeiten brauche ich immer wieder für mich zu schauen und ja auch immer mehr zu verstehen.

00:09:15: und da hilft mir die Zeit mit unseren Neffen.

00:09:20: Ja wir hatten jetzt wieder eine Woche Zeit mit unserem Neffen drei Jahre alt und er sagt so klar nein, ja.

00:09:27: Nein möchte ich nicht!

00:09:30: Ich denke so krass finde ich echt cool.

00:09:32: Ja und er erwartet natürlich von uns das wieder ist so hin dem er erwartet ihr.

00:09:37: also er kann doch nicht damit umgehen wie wir den Nein sagen.

00:09:39: ja der ist ja gerade im Lernenprozess aber er hat ein ganz klares Nein nach außen und das war für mich wo ich denn auch gesagt habe Malon, du sagst ganz klar nein und ich möchte in der Position auch mal klarein sagen.

00:09:54: Und wir dürfen uns hier beide

00:09:55: annähern.".

00:09:56: Das ist ein bisschen spielerisch was mir aber wieder zeigt es ist normal dass wir wirklich nach außen unsere Meinung klar kommunizieren.

00:10:07: Ich glaube das ist gar nicht dieses.

00:10:09: Wir haben Angst Grenzen zu setzen oder wir haben Angst vor dem Nein zu sagen weil bei mir war's eher so.

00:10:14: wie ist die Reaktion der anderen?

00:10:18: Obwohl ich gar nicht so eine starker Erwartungshaltung habe, aber gemerkt habe okay.

00:10:23: Da draußen gibt es schon viele im Drama-Dreig, die dann tatsächlich da draußen Drama machen und ganz ehrlich, ich hasse Drama!

00:10:33: Ich vermeide wirklich im Außendrahmen und deshalb fällt das mir eigentlich so schwer weil ich dieses ... weißt du?

00:10:41: So dieses was vielleicht daraus entstehen könnte dafür keine Lebenszeit verwenden möchte.

00:10:48: Das ist wahrscheinlich so der Grund bei mir dahinter.

00:10:52: Ja, und gleichzeitig dürfen wir glaube ich dem anderen auch einfach zumuten dass er mit unserem Nein umgehen darf oder umgehen kann.

00:11:01: ja das ist zum Beispiel was was ich in den letzten Jahren jetzt erlebt habe ist wenn ich sage nein passt nicht dass dann ein Kompromiss von der anderen Seite kommt oder ich sage halt direkt ne Morgen passt nicht, aber wie sieht es nächste Woche aus?

00:11:19: Früher hätte ich immer gesagt, ich versuche es morgen noch irgendwie rein zu quetschen und wäre dann so im Stress gewesen.

00:11:27: Dass der ganze Tag super stressig ist.

00:11:32: Da liebevoll ... zu sein und zu sagen, okay das was du gerade sagst mit deinem Neffen ein Kompromiss zu finden.

00:11:38: Das ist halt auch immer die Frage wie kompromissbereit bin ich eigentlich?

00:11:41: Und wie kompromissbereiht ist man gegenüber?

00:11:44: Wir müssen es nicht jedem und jeder Recht machen da gebe ich dir total recht!

00:11:51: Für mich hat sich auch schon etwas geändert in der Kommunikation.

00:11:55: dass was du auch grade gesagt hast hey Diana Können wir in den nächsten drei Monaten mal irgendwie machen, bin ich mir mega dankbar, wenn ich das so was höre.

00:12:04: Und ich mache das aber mittlerweile genauso.

00:12:08: Also wenn mich jemand fragt, kannst du das in das umsetzen?

00:12:11: Dann sage ich ja bis wann!

00:12:13: Ich hätte Zeit bis nächste Woche Freitag und dann kommt oh nee, wir brauchen es am Montag.

00:12:18: Ja okay, mal gucken wie ich's dann noch machen kann.

00:12:21: Kompromissbereitschaft gehört glaube ich immer dazu.

00:12:25: Wir haben jetzt ja gesagt, wir sprechen nicht nur über Grenzen sondern auch über Erwartungen.

00:12:34: Da denke ich manchmal so wie schön wäre es denn wenn wir die Erwartung einfach loslassen könnten also auch die Erwartung an mich selbst.

00:12:43: kleiner Fun Fact heute morgen im Bad.

00:12:45: Ein kurzer Gedanke der muss ja manchmal einfach so raus Ich habe mir überlegt ob ich nicht an meine Badezimmertür ein Säckchen mache wo ich das Handy rein tue, bevor ich ins Bad gehe.

00:12:59: Weil ich im Bad die besten Ideen habe.

00:13:02: Eigentlich bräuchte ich die Flipchart, die bei uns im Wohnzimmer steht... Da denken auch manche, oh Gott jetzt haben sie echt einen Knall, es gibt eine Flipcharte im Wohn Zimmer!

00:13:09: Die steht da, da ist mein Actionboard drauf und da gucke ich jeden Tag drauf.

00:13:14: Die Flipcharts bräuche eigentlich im Bad um meine ganzen Gedanken darauf zu schreiben.

00:13:19: Auf jeden Fall, ich stand heute morgen im Bad, hab mir die Haare schon gemacht.

00:13:25: Also ihr seht das jetzt hier, wenn ihr den Podcast hört nicht auf YouTube kann man das sehen.

00:13:29: Ich habe so dem Pony zurückgemacht damit ich halt irgendwie mich gut einkriegen konnte und so.

00:13:33: Und hab in den Spiegel geguckt und hab gedacht... ...ich sehe es aus wie ne Neunzigern!

00:13:38: Da hab' ich die Haare ganz häufig so gehabt.

00:13:40: Und da ist mir eingefallen dass es gerade ja so ein Trend auf Instagram gibt.

00:13:43: wurde irgendwie in Chachibiti oder Claude irgendwie so ein Prompt reingibt, zeig mir wie ich in den Neunzigern ausgesehen hätte.

00:13:51: Ich brauche nur einen Spiegel gucken, da weiß ich wie ich ihn heute Morgen ausgeben hätte.

00:13:56: So und dann geht es natürlich auch schon los.

00:13:58: Warum erzähle ich das jetzt mit dieser Erwartung?

00:14:00: Natürlich ist so'n Impuls dabei zu sagen oh ich geb jetzt mal diesen Prompt ein um mal zu gucken wie sehe ich denn aus?

00:14:06: in den neunzigeren?

00:14:07: ja alle mit Dauerwelle und Fokuhila und keine Ahnung was.

00:14:11: Und er nennt sich so Ja!

00:14:13: Es ist irgendwie cool auf diesen Trend mitzugehen.

00:14:16: Habe ich die Erwartungshaltung jetzt an mich selbst damit zu schwimmen?

00:14:21: Ich habe irgendwie gedacht, dass sie wie mit den Lemmungen... Einer fängt damit an und auf einmal lassen sich alle mitreißen.

00:14:26: Das ist auch mega-funny muss ich ganz ehrlich sagen!

00:14:28: Ich hab da schon Bilder gesehen die sind zum Brüllen.

00:14:30: ja aber habe ich die erwartungshaltung an mich selber jeden Trend mitzumachen?

00:14:35: und manchmal habe ich das.

00:14:36: Manchmal ist es so in mir drin als ich denke oh da ist eine neue fancy Idee da ist dieses oder jenes.

00:14:44: Und dann frage ich mich, will ich das wirklich?

00:14:52: Ich weiß nicht ob ihr diese Methode kennt mit diesem Satz.

00:14:56: Wille ich es wirklich?

00:14:57: Man kann den ja auf vier Arten betonen.

00:15:02: Einmal die Betonung auf Will.

00:15:03: Also will ich es jetzt wirklich in den Neunzigern zeigen.

00:15:08: Es ist ein ganz simples Beispiel.

00:15:10: Könnt ihr wenn ihr das hört... Auf irgendeinem anderen Bereich, auf irgendeine andere Idee in eurem Leben um Münzen.

00:15:17: Egal ob es jetzt in euren Leben im Business wie auch immer ist.

00:15:21: also will ich das und dann kommt bei mir oft ein Ja ja ich will das und da frage ich mich Will Ich Das oder Ist das eigentlich was dabei rauskommt?

00:15:30: Das Ergebnis wäre das irgendwie cool wenn's das schon gäbe auf dem Markt uns jemand anders machen würde.

00:15:36: Wenn da ein Ja kommt, will ich das?

00:15:38: Dann überlege ich wie kann ich das umsetzen.

00:15:40: Manchmal kommt dann Nein und dann überlege Ich mir in meinem Umfeld Wie kann ich diese Aufgabe oder diese Idee weitergeben?

00:15:47: also ich teile auch super gerne die Ideen Die alle so da sind.

00:15:51: ja Okay wenn dann ich will dass und ich will das auch Ne Dann ist die Frage will ich Das?

00:15:58: Also genau das Will ich das genauso?

00:16:00: Oder will ich es vielleicht ein bisschen anders machen?

00:16:02: wenn Da auch noch ein Jahr Kommt dann kommt da hinten dran, dass wirklich das wirklich selber machen und in die Umsetzung bringen.

00:16:11: Jetzt ist natürlich mehr zum neunziger Jahrebild schnell gemacht aber ihr könnt euch auch vorstellen, dass es ja noch ganz andere Projekte gibt.

00:16:17: also wir arbeiten jetzt hier auch zb gerade an einem großen Launchprojekt wo ich mich hundertmal schon gefragt habe will ich da wirklich Teil von sein?

00:16:27: Und dann kommt auch oft ein Jahr und jetzt kenne ich mich schon und ihr kennt mich jetzt auch schon bisschen Ich bin ja so sehr schnell begeistert von Ideen und lass mich schnell mitreißen.

00:16:40: Und für mich war jetzt dieser Tipp oder diese Idee, die ich irgendwann mal hatte zu fragen will ich das wirklich jetzt?

00:16:48: Also will ich es wirklich genau jetzt in die Umsetzung bringen oder will ich dass vielleicht irgendwann später einmal machen?

00:16:54: Und da kommt oft ein Nein!

00:16:56: Und genauso ist es bei den Erwartungshaltungen, die manchmal an mich selbst habe.

00:17:02: Da musst du nicht unbedingt fragen, will ich das wirklich?

00:17:06: Sondern ist es wirklich nötig jetzt zum Beispiel etwas zu tun.

00:17:12: Also so mit solchen Fragen zu arbeiten um ja selbst auf die Schliche zu kommen wo vielleicht auch wieder die Erwartungshaltung an mich zu hoch ist, die überhaupt nicht nötlich ist.

00:17:24: also ihr kennt ja eh schon jeder der mit mir in irgendeinem Zoom-Koll schon mal war hat hat schon diese Karte gesehen, wo drauf steht.

00:17:32: Dann ist Better Than Perfect!

00:17:34: Die steht bei mir hier auf dem Schreibtisch, da gucke ich jeden Tag darauf und das hat auch was mit den Erwartungshaltungen zu tun.

00:17:39: Habe ich die Erwartungshaltung immer alles perfekt zu machen?

00:17:43: Und ein Teil von mir hatte sie nicht... und dann kommen die manchmal in so einen Clinch und es ist sehr spannend das zu beobachten.

00:17:51: aber also ich finde es ist wichtig die eigene ErwartUNGSHALTUNG an mich selbst mal ein bisschen runterzuschrauben und vor allen Dingen Erwartungshaltungen

00:18:02: an andere.

00:18:04: Wie gehst du mit Erwartungen um?

00:18:08: Ähm, wie gehe ich damit um?

00:18:13: Wenn jemand Erwartungsamt mich stellt ist es natürlich schon für mich erdrückend so dieses... Ich selbst habe mich davon gelöst.

00:18:24: Ich sag mir immer erwarte nichts!

00:18:25: Von niemandem.

00:18:27: Wenn, dann mach's alleine.

00:18:28: Das ist so mein Credo und ich denke mir ... Für mich ist es einfacher und das wünsche ich mir für alle, dass wir Aufhören, Erwartungen in einer anderen zu haben.

00:18:38: Und es aber nur schaffen, es so zu leben wenn wir bei uns anfangen!

00:18:46: Wenn wir immer wieder sagen, ich habe jetzt nicht die Erwartung.

00:18:49: Ich kann die Frage stellen aber wenn derjenige Nein sagt dann ist es wirklich nein und ich bin für Klarheit.

00:18:54: Ja, ich komme jetzt nicht aus einer Vergangenheit wo ich in Mädchen klicken war oder beste Freundin und so.

00:19:00: Das hatte ich nie weil mir das schon alles zu viel war.

00:19:04: Zu viele Dramen, viele Erwartungen, viele ... Dramengosse whatever!

00:19:11: Und ich mag diese Klarheit ja... auch meistens Männer in der Kommunikation haben.

00:19:17: Ja, so dieses klar ganz einfach und strukturiert und ja ohne Erwartung, ohne Hintergedanken oder irgendetwas.

00:19:27: Und das ist so dieses was ich mir wünsche Ja, es einfach nur zeigen kann durchs Vorleben.

00:19:37: Dass ich sage okay, ich erwarte jetzt nichts von jemandem.

00:19:40: das was ich mir wünsche, kann nicht mehr auch selbst erfüllen.

00:19:42: Ich bin halt auch so ein alleine machen Typ aber schon immer.

00:19:45: Das ist dieses... ich schaffe das dann alleine.

00:19:47: Will jemand mitmachen?

00:19:48: Okay, da nicht!

00:19:49: Also ich frage nicht hundertmal.

00:19:50: Ich frage einmal wenn jemand mich mitmacht, dann ist das einfach so.

00:19:53: Ich habe jetzt nicht die Erwartungshaltung dass jemand genauso für etwas begeistert ist wie ich.

00:19:57: Ja, ich kann das nur informieren und ansonsten bin ich da echt klar und straight so in meinem Vorangehen.

00:20:05: Dann sehe ich zu dass ich entweder andere Menschen dafür begeistern kann die es auch cool finden oder ich gehe alleine los.

00:20:13: Deshalb ja Erwartungen.

00:20:18: Also wenn mir das gespiegelt würde mit dem Thema Erwartungen, dann spiel ich ziemlich schnell den Bein zurück und sagst du, äh nee.

00:20:24: Nee so nicht!

00:20:25: Da kann ich auch schon klarer Nein sagen als wo, weil hier ist irgendwie anders gefragt werde.

00:20:30: aber ja... Ich denke wir machen jetzt ja auch schon ein paar Jahre.

00:20:34: beide Persönlichkeitsentwicklungen haben wir auch schon viel gesehen.

00:20:36: Und am Anfang dachte er auch so Weißte ich man liest so einen Jahr?

00:20:43: Also ich war ja die Leserattene.

00:20:44: Du hast jemanden dir auf viel Workshops war und geht, dass er auch liebt.

00:20:48: Und ich dachte mir so naja hast du einem Jahr jetzt viele Bücher gelesen?

00:20:51: Hast das ja drauf und weißt alles.

00:20:52: aber mittlerweile beschäftige ich mich hier jetzt auch schon elf zwölf dreizehn Jahre mit diesen Themen.

00:20:59: Es ist da kein Ende.

00:21:00: Es ist irgendwie kein Ankommen, ein Schild schlichtenfrei und dann kommt irgendwas zum Vorschein.

00:21:06: Dann schleichen sich vielleicht auch wieder alte Muster ein und denkst, ah interessant!

00:21:10: Wie kann das denn jetzt wieder passieren?

00:21:12: Momentan bin ich auch viel besser in meiner Routine.

00:21:15: Also da merke ich dann... Auch, was du vorhin erzählt hast.

00:21:20: Diese Erwartungszeitung Rollenbilder Nein sagen sich selbst gegenüber.

00:21:25: Ich merke einfach wenn ich meine klaren Strukturen habe.

00:21:28: es kommt wahrscheinlich auch aus dem Ayurveda Wenn ich in meinem Rhythmus bin, meine Routine habe aber auch nicht so zuge, wie soll ich sagen den ganzen Tag zu zu geplant, dass ich nicht mehr atmen kann.

00:21:40: Sondern so kleine Fixpunkte.

00:21:43: Ich sag okay vielleicht ist es eine Morgen- oder eine Abendmeditation.

00:21:46: Es muss nicht und sein ja?

00:21:47: Vielleicht morgens oder abends und vielleicht klappt das an einem Tag gar nicht.

00:21:51: aber weil ich das jetzt schon wieder drei Wochen mache habe Morgens eine ganz andere mentalische Stabilität.

00:21:58: Also ich gehe irgendwie anders in den Tag, ich bewege mich das was du hier auch machst mit dem Rudern Ich hüpfe Springe, bewege meine Lümpfer und dann merke ich schon dass mir das gut tut Und da auch anders mit Themen im Alltag umgehen kann Auch eben mit dem Thema Neinsang und mit dem thema Erwartungen.

00:22:16: Aber das ist meine Leistung dafür.

00:22:18: Wir hatten ja am Sonntag auch über das Thema gesprochen, was will ich dann überhaupt im Leben?

00:22:23: Was will ich nicht mehr?

00:22:24: und ich konzentriere mich gerade sehr auf dieses, was-willig-im-leben.

00:22:27: Und einen Satz den habe ich noch mal ganz fett dazu geschrieben, den du auch gesagt hattest, Es reicht nicht, wenn wir sagen das will ich alles in meinem Leben.

00:22:38: Ich möchte Gesundheit, ich möchte bis ins hohe Alter fit sein.

00:22:42: Ich würde gutes Geld verdienen.

00:22:44: aber die Frage dahinter ist was tue ich dann täglich dafür?

00:22:46: Was sind denn meine täglichen Schritte?

00:22:49: Und das war für mich nochmal so Augenöffel.

00:22:51: Das liegt bei mir hier und ich denke mir, ja und deshalb stehe ich morgens auf und ich meditiere mich mach mein Sport und ich kümmere mich um meinen Porridge und ich trinke hier mein warmes Wasser und einer wird zu denken oh mein Gott was macht ihr denn alles?

00:23:02: Aber für mich ist es ein mini Steps die darauf einzahlen dass es mir einfach gut geht.

00:23:08: Wie ist das bei dir Diana?

00:23:11: Bevor ich das jetzt beantworte, ist noch so eine Gedanke gerade weil Ich höre jetzt auch schon wieder so Stimmen in meinem Kopf natürlich, die da laut werden und sagen ja aber ich kann ja trotzdem die Erwartungshaltung haben dass wenn wir uns um fünfzehn Uhr verabreden das dann jemand pünktlich ist.

00:23:28: Also über solche Sachen sprechen wir jetzt glaube ich nicht gehört zur Anstand, das gehört wenigstens kurz Bescheid zu sagen.

00:23:36: Es wird ein bisschen später und so.

00:23:38: Also es heißt jetzt nicht gerade beim Miteinander dass dann alle jeder hier machen kann was er will sondern

00:23:45: in der Hippie Kommune

00:23:46: genau?

00:23:46: Ja also wenn ich sage hey oder wenn wir uns verabredet haben heute Morgen um... Ich mache einfach das Beispiel von heute um neun Uhr dreißig und du sagst dann ah ich schaffe dann meine Morgenroutine nicht lasse es um zehn starten Das ist ja erstmal Früher wäre das wahrscheinlich supermutig, hätte so dich mutig gefühlt, dass auszusprechen.

00:24:07: Weil ja eine Morgengroutine jetzt nicht unbedingt Weltbewegendes für viele ist.

00:24:12: Für dich ist es aber wichtig!

00:24:14: Und ich respektiere das total, dass du sagst, es ist mir wichtig.

00:24:17: Mir war's egal, ob wir um neun oder dreißig Uhr am zehn Uhr diesen Gast aufnehmen.

00:24:21: Ja?

00:24:23: Aber dann erwarte ich natürlich auch ... Ich weiß gar nicht, ob Erwartungen da richtig gewollt sind.

00:24:27: Geh einfach davon aus, dass wir dann auch pünktlich hier sind.

00:24:31: Also, um solche Sachen gehts gar nicht.

00:24:33: Und ich war nicht pünklig!

00:24:34: Kannste auch erzählen.

00:24:36: Ich bin

00:24:36: nicht eingekraubt.

00:24:37: Das lag aber nicht daran, dass Du nicht pündlich warst, sondern weil ich einen falschen Knopf gedrückt habe bei Zoom.

00:24:45: Wir setzen uns ja gerade auch ein bisschen wieder mit der englischen Sprache auseinander und ich habe dann einfach statt den Warteraum.

00:24:53: zu schließen, habe ich einfach das komplette Meeting geschlossen und du kamst nicht rein.

00:24:57: Also du wärst schon bündlich gewesen... Ich steinpöcke

00:25:00: hier in der Schlange!

00:25:01: Genau, gestandsbündig

00:25:02: hier in einer Schlange.

00:25:03: Aber auch noch mal zur Morgenroutine.

00:25:04: Bei mir gehört halt zum Morgengroutine auch das gemeinsame Frühstück mit meinem Mann und wir frühstücken immer um neun gemeinsam und er ist heute erst um halb vier ins Bett und eigentlich hatte ich jetzt also zum Thema Erwartungshaltung.

00:25:17: Jetzt nicht, dass er pünktlich heute um neun mit mir frühstückt und ich so meine Kopfhöhre auch stehe in der Köche höre ganz laut.

00:25:23: du war lieber und erst schon so.

00:25:25: Ich komme zum Frühstück und jetzt soll es aber noch schlafen.

00:25:31: also dieses das meinig dann also auch wenn wir sonst immer um Neun gemeinsam frühstücken und ich denke so nee Du hast ja zum Halbjahr im Bett Schlaf bitte Aber ich kann das verstehen wenn man irgendwo verabredet ist.

00:25:44: Ich war damals neunzehn.

00:25:46: Es waren minus zehn Grad, wir standen auf der Warschauer Brücke da wo wir letztens auch waren, da wo die Kaulitz enten im Wasser schwimmen und wir waren verabredet und wollten dort in einen Club gehen mit diesem Pärchen.

00:26:00: was wir verabreiten waren bei minus zehn grad auf dieser Brücke.

00:26:03: ich im kurzen Rock und High Heels kam eine dreiviertel Stunde später Nichts angepisst, weil wenn da gar keine Info kommt und dieses Nais hat länger im Bad gedauert.

00:26:16: Das finde ich dann doch

00:26:17: doof.

00:26:19: Ja genau!

00:26:21: Das hätte ich auch doof gefunden vor allen Dingen als kann ich mir gar nicht vorstellen dich im kurzen Rock und High-Hales.

00:26:28: Also auch High-Heels.

00:26:29: Die Zeiten gab es auch mal in den Schuhen stehen im Keller.

00:26:31: Irkis und Baffus.

00:26:34: Sorry

00:26:38: Fiss

00:26:38: Nee, nee.

00:26:39: Passt ja total gut weil das passt auch noch mal vielleicht so ein bisschen was ich ihm schon angeteasert habe.

00:26:44: Mein Mutter hat immer gesagt wenn also meistens fällt es ja bei anderen auf ne?

00:26:51: Wenn da war jetzt eine Situation in einer anderen Familie dass ein Vater gesagt hat zum fast erwachsenen Sohn du mir ist jetzt heute den Rasen und dieser Sohn hatte aber auch schon Pläne und hat dann gesagt nein heute nicht geht nicht dass dann der Vater total sauer war.

00:27:09: Und da hat meine Mutter immer gesagt, ich kann nicht von dir erwarten wenn mir es jetzt heute in den Kopf kommt das du das bitte heute erledigen sollst, dass du das erledigst.

00:27:20: und wenn wir aber diese Verabredung haben, also bei uns war es immer noch so samstags wird geputzt oder freitagsweit ich glaube samstag ist.

00:27:28: wenn wir aber die verabredet haben und du hast deinen kommittenden gegeben samstag machst du das dann erwarte ich natürlich dass du das machst.

00:27:35: Ich will mich und das nicht mit ich erwarte das sondern ich möchte mich darauf verlassen.

00:27:39: Das ist so.

00:27:40: ich finde es ist nochmal ein unterschied ob ich eine Erwartungshaltung an jemand habe der dann etwas machen soll aus Prinzip heraus oder ob ich mich wirklich auf jemanden verlassen kann.

00:27:49: Ja,

00:27:50: er hatte ein Commitment.

00:27:52: Genau!

00:27:52: Er hat das ja ausgemacht.

00:27:54: und dann, wie wir ausgemachten hatten zu einer gewissen Zeit auf dieser Brücke zu stehen, hat ihr das Putzen ausgemachtet?

00:28:01: Klar hat man in dem Sinne eine Erwartung dass es da auch stattfindet.

00:28:06: Und ich merke gerade wo wir jetzt so drüber reden, dass du Erwartungen halt viele Ebene habt.

00:28:10: also in einem Arbeitsverhältnis erwarte ich natürlich auch dass die Mitarbeiter ihren Job machen für diese bezahlt werden und so.

00:28:17: Also deshalb, ich will jetzt gar nicht sagen, dass niemand mehr an irgendwas eine Erwartungshaltung

00:28:21: hat ... Ja, das stimmt!

00:28:22: Sondern von so dieses vielleicht auch so unaus-, also was sich überhaupt nicht leiden kann – und das finde ich ganz, ganz füchterlich – unausgesprochene Erwartungshaltungen.

00:28:32: Wenn jemand dann kommt und enttäuscht ist, weil er davon ausgegangen ist, dass sie wusste, was er sich wünscht und ich hab' es nicht erfüllt, habe ich nämlich mal einen Plan davon hatte.

00:28:42: Das habe ich übrigens sehr häufig in meinem Leben erlebt.

00:28:45: Wir hatten auch, glaube ich, in irgendeiner Folge mal über das Jugenddesign von mir gesprochen.

00:28:50: Dass diese drei Fünferlinie ja oft diese indirekte Erwartungshaltung... Also dass viele Leute an meine Fünverlinie, an dieser Liederlinie oder wie sie auch immer heißt ... Ich bin da nicht ganz so tief im Thema.

00:29:02: So eine Erwartungshaltung knüpft auch oft unbewusst und dann finde ich es schwierig.

00:29:07: also wenn alles auf unbewussten Ebenen, also unbewuste Erwartungen Und an jemanden, der überhaupt gar keinen Plan hat, dass es diese Erwartungshaltung gibt wird's halt irgendwann schwierig.

00:29:17: Mach mich erfolgreich Diana!

00:29:19: Ja ja, ich bin jetzt da, guck mal dich drum.

00:29:23: Mach mein Social Media groß wie du befreundet.

00:29:26: Genau.

00:29:29: Aber das finde ich zum Beispiel.

00:29:30: Es gibt gerade wieder so diesen Trend auf Social Media wo wirklich auch... große Influencer, wo Social Media Profis und so weiter auch sagen hey ihr liked alle möglichen Kackbeiträge.

00:29:43: Also ich muss immer wieder daran denken eine Zeit lang wird mir eine Frau ausgespielt die einfach super nah mit dem Gesicht in der Kamera war.

00:29:53: also wo ich schon das Gefühl hatte die springt aus dem Bild raus bei mir.

00:29:58: Ich habe da schon einen ein Problem mit Nähe.

00:30:01: Also wenn wir live in einem Raum voreinander stehen würden, würde die direkt vor meiner Nase stehen so nah, weil sie in dem Bild und sagt dann so, keine Ahnung, guten Morgen ihr Sonnenblumen!

00:30:12: Und das war's.

00:30:14: Keine Ahnung eine Million Follower und Hundertfünfzigtausend Likes auf dem Ding.

00:30:20: Ja?

00:30:20: Und dann denkst du, ich versuche hier Content zu machen der Mehrwert bringt

00:30:24: usw.,

00:30:25: und dann kommen da keine Likes usw.. Das ist auch, ich finde das sehr schwierig auf Instagram aktiv zu sein und diese Erwartungshaltung an andere abzulegen.

00:30:35: So, und jetzt zu dem Trend... Es sind ja viele da die gerade auch sagen hey ihr liked allen möglichen Scheiß irgendwelche Videos wo irgendwas Lustiges passiert wird

00:30:48: usw.,

00:30:49: aber selten die Videos von den Menschen die ihr wirklich kennt und die ihr damit in die Sichtbarkeit bringen könnt.

00:30:55: Und ich ertappe mich da immer wieder bei Dass ich denke, ja und recht hat die Person.

00:31:00: Also lege ich doch auch die Videos, die ich sehe vor allen Dingen von den Menschen, die Ich kenne.

00:31:07: Ja?

00:31:07: Also ... Ich finde gerade auf Social Media ist dieses Thema Erwartungshaltung echt schwierig zu händeln.

00:31:15: Und ich sage in den Coachings auch ganz häufig überlegt mal ihr Wert Redakteure oder wie heißen die Menschen,

00:31:30: Autoren?

00:31:31: Autoren, genau.

00:31:33: Wieder mal nur Linien hier.

00:31:37: Evert Autor... Test

00:31:38: ist mich doch immer!

00:31:39: Nee, nee.

00:31:39: Das ist wirklich ... In dem Moment ist mein Hirn so Meditationszustand und in der Meditation passiert das nicht.

00:31:45: Da ist natürlich Rambazamael im Hirn.

00:31:48: Nein also stell dir vor du wärst Autor oder Autorin und hättest ein Buch rausgebracht oder einen Artikel rausgebracht in irgendeiner Zeitschrift dann würdest du ja auch nicht.

00:31:57: da kann ja keiner einen Doppelklick drauf machen und sagen Like Ja?

00:32:01: Da geht es vielleicht noch über den, gerade bei Zeitschriften.

00:32:04: Wie häufig wurde die verkauft oder wie viele Downloads gab's?

00:32:08: Aber da sind ja ganz viele andere auch noch dran beteiligt.

00:32:11: und wenn du Social Media... Also ich versuch das immer wieder, Social Media zu sehen, wie eine Zeitschaft mit ganz vielen unterschiedlichen Beiträgen Und Ich habe gar nicht mehr die Erwartungshaltung dass alle liken.

00:32:23: aber ich freue mich natürlich drauf und ich hab auch ein bisschen die Hoffnung dass es so ist Ja und Aber seitdem ich das für mich so erkannt habe, dass ich denke naja aber eigentlich ist es ja nur was was andere Menschen konsumieren.

00:32:39: Wo sie mal kurz drüber scrollen wo sie vielleicht auch noch kurz sehen und dann denken okay Ich denk daran da nachher nochmal nach zu gucken dass ich mir in Ruhe anhören kann gerade bei diesen gesprochenen Videos uns dann doch wieder vergessen Alles falsch.

00:32:57: So das können wir aber auch direkt lassen drinlassen.

00:32:59: war das bei dir auch grade

00:33:01: überall?

00:33:02: Es gehen alle Sirenen,

00:33:03: alles.

00:33:04: Das ganze Haus hat gesund?

00:33:06: Grobe Warnung!

00:33:09: Also es ist der zehnte September, zehn Uhr Probewarnung mit ein Rhein in den Podcast.

00:33:15: Elf Uhr genau.

00:33:17: Mit ein Rhein in dem Podcast.

00:33:22: Mein Handy ist an, oh mein Gott, Deins Piep, mein Pieps... Okay, jetzt gehen draußen die Sirene.

00:33:27: Ja, das lassen wir jetzt.

00:33:28: Mein Fenster ist offen, das lasst man jetzt trotzdem.

00:33:30: Hörst du das diese Sirende?

00:33:31: Du hörst wahrscheinlich deinen eigenen.

00:33:37: Okay, lassen wir einfach mal drin.

00:33:38: Das ist real live.

00:33:39: Wir sagen ja, wir schneiden nicht oder nur dann wenn es nötig ist und ich hoffe das ist sehr träglich.

00:33:43: Ich höre nachher mal rein.

00:33:45: Gestern hat's auch so laut gepäutert im Call als sich dann mit die Kamera ausgemacht hatte.

00:33:50: Ich

00:33:50: dachte, bei uns ist die ganze Wohnung.

00:33:53: Aber mein Mann wollte eine Flasche in unserer Flaschenrecyclingteile sehr gut Tasche packen und dann ist sie runtergefallen und war im ganzen Hauswirtschaftsraum überall verstreut.

00:34:07: Okay...

00:34:08: Und ich dacht, der ist irgendwie die Treppe heruntergefallen, ja das passiert!

00:34:12: So.

00:34:12: aber ich glaube,

00:34:15: wir sammeln uns mal.

00:34:17: Ist es jetzt vorbei oder muss er noch zu machen?

00:34:20: Wissen wir nicht.

00:34:23: Bei uns ist es vorbei, in Lämmego noch nicht.

00:34:26: Nee, aber hier fahren die Serien gerade runter.

00:34:28: Hauptsache, sie gehen nicht nochmal an!

00:34:31: So jetzt müssen wir uns erstmal nochmal sammeln.

00:34:34: Was für eine lustige Situation.

00:34:35: das habe ich Ihnen gerade erzählt?

00:34:37: Nein du hast ja erzählt Sonntagabend in dem, nee das war eben mit dem Hauswirtschaftsraum.

00:34:42: Erwartungs-Social Media, genau Social Media.

00:34:44: Ja also das ist gar nicht so oder.

00:34:49: ich kann's eigentlich nur jedem empfehlen auch da die Erwartungshaltung komplett abzulegen.

00:34:53: Ja.

00:34:55: Leigt einfach die Beiträge von euren Freunden und Familien, vor allen Dingen dann wenn sie damit selbstständig sind.

00:35:00: mein Gott!

00:35:01: Es kostet kein Geld genau.

00:35:02: Wenn man eh schon drauf ist und sich das anschaut wo ich so denke ey danke für die Mühe, ey Danke für diesen Impulsort, danke für das Lächeln was du mir ins Gesicht gezaubert hast der einfach so dieses Für mich ist zum Herz auch immer so ein Danke weil wir folgen ja auch Menschen oder Schauen Sie Stories an, was wir eigentlich interessant finden.

00:35:23: Und nicht weil ... die Stalken wollen oder?

00:35:26: Ich weiß das nicht!

00:35:28: Dazu können wir mal eine andere Folge machen in der Art.

00:35:31: Also ich bin noch immer sehr interessiert an den Menschen, an dem Leben der Menschen.

00:35:37: Aber wahrscheinlich ist es dein MG bei mir so Generatorin.

00:35:43: Ihr wisst ja, alles muss frei sein.

00:35:47: Ich darf mir nicht so viel abgelingt sein.

00:35:49: Ja, aber ich verstehe dich da komplett!

00:35:51: Ich hatte es dir ja auch erzählt ne?

00:35:52: Jetzt ist meine zwei-drei Reals... Ich habe eigentlich vier Reals mit dem gleichen Thema gemacht und die werden gerade alle extrem geliked.

00:35:58: und ich bin mir so okay jetzt hab' ich das, die werden geliked, ich hab nix davon, okay next please weißt du?

00:36:03: Das ist

00:36:04: egal.

00:36:05: Es ist mir wirklich egal weil ich mehr Wert rausgeben möchte und wenn das diese eine Person isst, die das liest dann ist es so.

00:36:13: Aber's ist natürlich schön Wenn Dinge geteilt werden, gespeichert und kommentiert werden.

00:36:20: Weil wir eine höhere Sichtbarkeit bekommen.

00:36:22: Darum geht es uns ja auch.

00:36:24: Es ist unser Business mit diesem Thema in die Sichtbarigkeit zu kommen.

00:36:29: Oh, dieses Herzchen tut meinem Ego gut?

00:36:31: Das ist es nicht!

00:36:33: Ich finde schon ist das eher ... Die Sichtbarheit um unser Thema

00:36:37: zu

00:36:37: teilen.

00:36:38: Und ich denke auch immer... Also wenn wir wirklich angenommen hätten einen Kaffee In so einer Fußgängerzone Das wird wirklich schmecken und da würden Leute das auch gerne da sitzen, also so wie sie bei uns vielleicht konsumieren den Content.

00:36:55: Und in dem Café wäre es doch wahrscheinlich auch nicht so dass sie zu dem anderen... Also zu dem Cafè was genau nebenan geht sich hinsetzen, vielleicht noch zu uns rüber gucken.

00:37:06: Aber die kommen ja

00:37:07: einmal durch das Café marschiert.

00:37:10: Die kommen einmal durchmarschiert, gucken sich die ganze Kuchenauslage an und gucken sich alles an.

00:37:15: Beobachten dich noch wie du den Match hast zu bereiten.

00:37:17: Das gehen vielleicht nochmal aufs Klo und dann gehen sie raus.

00:37:20: Und zum Nachbarnen sagen da ist es schön.

00:37:22: Ach so okay!

00:37:23: Ja mega!

00:37:24: Das ist natürlich auch ein schönes Bild im Kopf.

00:37:27: Drehen ihre Runden, gehen einmal auf Klo und dann geht sie zum Nachbargabend.

00:37:36: Weil es sich bei uns natürlich so wohlfühlt?

00:37:40: Bei uns sowohlfühlen aber da drüben eben ein Promi das Café fühlt.

00:37:44: Achso ja, das stimmt auch.

00:37:47: So viel zum Thema Erwartungshaltung!

00:37:51: Einen Blick in unsere Köpfe nein.

00:37:54: Ja, aber das ist wirklich so... Gut jetzt geht hier der Sirene nochmal los.

00:38:02: Ob du's hörst?

00:38:05: Okay, ich mach glaub' ich doch mal kurz das Fenster zu.

00:38:14: Ach so sind die anderen Fenster auch noch offen macht natürlich überhaupt keinen Sinn.

00:38:17: Egal geht auch gleich wieder vorbei.

00:38:20: wir wissen dass das System noch funktioniert.

00:38:23: Hast Du aus Deiner Perspektive irgendwie noch ein Punkt wo Du sagst der ist total wichtig das möchtest du jetzt noch los werden zum Thema Erwartungen

00:38:35: zum Thema Grenzen setzen.

00:38:37: Ja, habe ich gestern einen schönen Satz gelesen.

00:38:38: Ich möchte vielleicht nochmal kurz erzählen und du kannst ja mal sagen was du davon hältst.

00:38:43: Und zwar hab' ich gelesen eine Grenze steuert mein Verhalten und nicht das Verhalten eines anderen.

00:38:54: Oha dann muss ich erstmal drüber nachdenken.

00:38:56: ne?

00:38:56: Eine Grenze.

00:38:57: Also eine Grenza.

00:38:58: Steuert meine Verhalte und nicht dass es ist.

00:39:01: Die ich setze.

00:39:04: Weil auch das ja so, dass wir sagen... Wenn ich jetzt eine Grenze setze, nein das möchte ich nicht.

00:39:09: Nein!

00:39:10: Ich gehe nicht in den Callen.

00:39:11: Nein, ich mache das Projekt nicht mit.

00:39:13: Denn ist es ja mein Verhalten was sich in dem Moment steuere Bewusststeuerung meiner Energie meine Zeit meine Kapazitäten meinen Spaß meine Freude was auch immer.

00:39:23: aber... ...ich steuern mit meiner Grenze ja nicht das verhaltenes anderen die steuert er wieder selbst mit seinen eigenen Grenzen?

00:39:31: Absolut und ich glaube ab

00:39:32: Und ich denke dass darf uns bewusst sein jeder ist erwachsen.

00:39:37: wenn unser Gegenüber mit seinen Emotionen nicht umgehen kann, ist das ja nicht meine Sache.

00:39:43: Ja und vor allen Dingen wissen wir auch gar nicht wie er reagiert.

00:39:48: Also ich erlebe es ganz häufig dass mein Hirn, mein Katastrophengehirn sich die schlimmsten Szenarien überlegt wie mein Gegenüber jetzt reagieren kann und dann passiert im Prinzip nichts sondern nur so okay.

00:40:06: Oder danke für die Ehrlichkeit.

00:40:08: oder was ich auch schon gehört habe, war Danke dass du mich bald daran erinnerst selber wieder Grenzen zu setzen.

00:40:16: Also wir können natürlich auch Vorbilder sein indem wir Grenzen setzen und ich finde es überhaupt nicht... also ich finde dieses Grenzensetzen ist zum Teil so negativ belegt weil es natürlich für uns selber einen Schritt weit mehr zu uns selbst zu stehen ist.

00:40:44: Und ein Schritt weit von Abgrenzung ja auch ist.

00:40:48: und auf der anderen Seite hast du ja auch noch einen wichtigen Punkt eben gesagt, dass das eine totale Klarheit ist.

00:40:55: Also ich hatte die Woche einen Call mit jemandem wo ich gesagt habe Ich kann mich noch gut daran erinnern Oh je, das hört sich echt schlimmer an.

00:41:08: Aber wahrscheinlich ist es so zwanzig Jahre her.

00:41:11: Da war ich gefühlt emotionaler Müller immer für jeden.

00:41:16: Jede kam an und hat mir irgendwas erzählt über Beziehungsprobleme, Übertrennung, einen schlechten Job ... Über die Nachbarn auch richtig negativ.

00:41:28: Und aber immer mit ganz viel Dankbarkeit.

00:41:30: danke dass du ne offenes Ohr hast!

00:41:31: Ich bin danach aus diesem Gespräch gegangen.

00:41:34: Ich habe noch weniger Energie als vorher.

00:41:37: Also für mich finde ich es immer schön, wenn man in Gesprächen ist... ...wenn sich das Energielevel hält oder ansteigt.

00:41:45: und natürlich gibt's Situationen, das haben wir jetzt auch gerade die belastend sind wo ich im Gegenüber auch wirklich gerne zuhöre weil ich weiß was ich ganz häufig höre dass ich so wertfrei bin also dass mir jemand wirklich seine Geschichte erzählen kann oder ihre Geschichte erzählern kann egal, was sie oder er getan hat und so weiter.

00:42:08: Ja?

00:42:09: Und solche Phasen gibt es auch.

00:42:13: aber wenn das so einseitig bleibt mit zum Beispiel nur einer Person wo ich nur die ganze Zeit mir ist Drama... Du hast eben gesagt dass Drama anhören kann.

00:42:23: da war's wirklich irgendwann an der Zeit eine Grenze zu setzen und zu sagen.. Entschuldigung!

00:42:28: Aber dafür stehe ich einfach nicht mehr zur Verfügung.

00:42:33: Tobi Beck hat das früher ja immer so gesagt mit seinem Bewohnerkonzept.

00:42:39: Dass die Bewohner alle so negativ und nur tragisch und klatsch, was weiß ich nicht alle?

00:42:44: Und wenn ich einen Satz oder eine Sache von ihm mitgenommen habe seit ein paar Jahren konsumiere ich ihn gar nicht mehr war auch ewig nicht mehr auf irgendwelchen Seminaren bei ihm.

00:42:54: Zeit lang war ich da.

00:42:55: viel ist es wirklich dieses?

00:43:01: dafür stehe ich nicht zur Verfügung.

00:43:03: Das muss mir aber erst mal bewusst werden, für was ich eigentlich nicht zur Verfügung stehe.

00:43:07: Und ich bin so ein Mensch, ich muss das erleben!

00:43:11: Ich kann mir das nicht nur in meinem Kopf vorstellen und sagen okay... Also ich kann es doch nicht mal beschreiben.

00:43:19: Ich muss es erleben?

00:43:20: Dann muss sich dieses Erlebnis, was ich hatte für mich kurz reflektieren und sagen ok fühle ich mich damit gerade wohl in der Situation oder nicht?

00:43:27: hätte ich gerne nächstes Mal etwas anderes ja oder nein?

00:43:30: wenn ja was ist es um dann halt diese Grenze zu setzen oder klarzukommunizieren.

00:43:37: Ich kenne auch Leute, die sind so klar bei sich selber und die können das von vornherein.

00:43:43: Die wissen einfach ... Das will ich in meinem Leben gar nicht!

00:43:46: Ich darf oft erst dieser Erfahrung machen und erfahren was ich nicht will.

00:43:51: Und deshalb war es ja auch in diesem Call am Sonntag wo wir diese Übung gemacht haben, wo wir reingegangen sind... Was will ich nicht mehr in meinem leben?

00:43:59: Und darum geht's gar nicht das Patu nicht mehr haben zu wollen von jetzt auf gleich mit so einer brachalen Gewalt, sondern so eine Erkenntnis.

00:44:10: Jetzt wo ich drüber nachdecke?

00:44:11: Nee, das will ich eigentlich nicht mal jeden Abend ein

00:44:13: Call!

00:44:14: Ich bin dieses Jahr ins Jahr gestartet und habe gesagt, ich will nicht mehr jeden Abend unter der Woche einen Call haben.

00:44:19: Ich will es nicht mehr.

00:44:21: Und jetzt stelle ich aber fest dass ich trotzdem jeden Abend arbeite weil ich aber um diese Zeit ... neunzehn, zwanzig, einzwanzig Uhr mega produktiv bin.

00:44:32: Mhm.

00:44:34: Aber es ist nicht unbedingt immer ein Call, wo ich mit der Aufmerksamkeit beandern muss?

00:44:37: Mhm.

00:44:39: Ja?

00:44:39: Also was will ich nicht mehr waren Calls und eigentlich ist das nicht der Call sondern diese geteilte Aufmerksamkeit.

00:44:47: Dafür hatte ich manchmal keine Energie mehr.

00:44:49: aber Dinge abzuarbeiten Rechnung zu schreiben Sachen zu erledigen wie auch immer das klappt ganz gut.

00:44:57: also ist ja so die Frage Was will Ich Nicht Mehr Und was will ich stattdessen?

00:45:02: Und bei dem, was nicht

00:45:03: ... Ja.

00:45:03: Entschuldigung!

00:45:05: Nee, mach' ich.

00:45:06: Ich finde die Frage auch cool, was ich vorhin gesagt habe und was mache ich dafür.

00:45:11: Was will ich nicht mehr und was mach ich auch dafür?

00:45:13: Genau.

00:45:14: Das passt ja da genau so, ne?

00:45:16: Ja, genau.

00:45:16: Also

00:45:17: es fühlt immer so, das mache ich trotzdem immer.

00:45:19: Dafür, dass diese ... Das will ich noch nicht mehr.

00:45:22: Trotzdem bleibt.

00:45:23: Weil ich's immer wieder mache.

00:45:25: Ja, genau.

00:45:27: Was tue ich?

00:45:28: Wie füttere ich das eigentlich immer wieder mit Inhalt von den Sachen, die ich nicht mehr will?

00:45:34: Zum Beispiel so was?

00:45:35: wie ganz simples Beispiel.

00:45:37: Ich will nicht mehr so viel Süßigkeiten essen aber ich gehe einkaufen und primiert es mal, was mir bedeutet im Haushalt ist immer etwas da.

00:45:45: Das ist ja total bescheuert!

00:45:48: Genau, weil wenn es da ist muss ja gegessen werden.

00:45:50: Genau, wir wollen nicht wegschmeißen und dann kann ich auch alle Energie aufbringen.

00:45:55: also wenn ich jetzt zum Beispiel hier sitze und auf einmal habe das Nachmittag manchmal so einen Jam nach Energie und dann ist natürlich super schnell Schokolade oder sonst irgendwas Da kann ich noch so vertieft in irgendetwas sein.

00:46:10: Wenn dieser Gedanke einmal da war, da musste ich aufstehen um mir was holen.

00:46:15: Wenn aber nichts da ist, ist diese Gedankel da Und dann denke ich, es ist ja nix da.

00:46:19: Also mache ich einfach weiter oder ich esse einen Apfel oder was auch immer.

00:46:24: Oder ein Paar Rosinen oder ... Ich weiß nicht was.

00:46:26: Es gibt ja auch gute gesunde Alternativen.

00:46:28: Ich trinke einen

00:46:30: Ski!

00:46:30: Oder ein Wasser?

00:46:32: Ja, was heißt das für mich denn nicht so?

00:46:35: dieses Lokmittel, weil's zu heben ist?

00:46:36: Der Hieber!

00:46:38: Das steht hier eh immer.

00:46:40: Ich fühle das.

00:46:42: Genau und wenn ich dann aber sage... Wenn ich klar bin, was ich nicht mehr will um was wiegt es aber immer wieder befeuer ist es auch viel leichter zu sagen, was will ich eigentlich stattdessen?

00:46:53: Und wenn ich diese Klarheit habe, bringe ich mir doch vom Einkaufen eher gesundere Alternativen mit.

00:46:59: Also ich bleibe einfach mal in diesem Beispiel um mich dann noch besser zu fühlen und ich fand das für mich war das ein richtig wichtiger Punkt und ich hab da ja letztes Jahr als wir nach New York geflogen sind, habe ich da ja eigentlich mehr so aus Zufall aus dem Frust mit angefangen Weil ich da ja in dem Flieger, im Mittelblock in der Mitte saß mit meinem Rucksack aufm Schuhs weil kein Platz mehr in diesen Fächern oben war und dann bei einem siebenstündigen Flug mega.

00:47:27: Da habe ich gesagt okay das will ich nicht mehr Ja?

00:47:31: Und was tue ich dafür?

00:47:32: Was tue Ich da wirklich für?

00:47:34: Das heißt nicht ich manifestiere mir jetzt hier alles und mache mir ein Vision Board wo ein Business-Glasflug drauf ist oder so sondern für mich wars Was muss ich konkret dafür tun, damit ich nächstes Mal wenn ich in die USA fliege oder wohin auch immer Business-Glas fliegen kann?

00:47:52: Und das erste Ergebnis war Ich muss Dinge tun, die auch zu Umsatz führen.

00:47:59: Weil ich kann mich den ganzen Tag beschäftigen mit allen möglichen Zeug und mich beschäftigt fühlen.

00:48:04: Die Erwartungshaltung haben wir wieder bei Erwartungen Dass das zu Umsatzt führt tut es aber nicht.

00:48:10: Es führt nicht zur Umsatz.

00:48:12: Wenn ich in Kenwa Da bin ich wieder bei der Perfektion.

00:48:16: Wenn ich in Ken war, ne Strich oder ein Bildchen, wieder einen Millimeter weiter nach rechts rücke... Ich fühle mich mega beschäftigt!

00:48:23: Ich hab ja viel getan, kann mich da stundenlang mitbeschäftigen aber das führt nicht zu Umsatz.

00:48:28: Führt im Umkehrschluss nicht dazu dass ich hinterher soviel Umsatz gemacht habe, dass die Business Class fliegen.

00:48:34: Wie auch immer an dieses Business Class Ticket kommen ob das über Meilen, überall sonst irgendwas ist es ja mal egal.

00:48:40: Ich darf aber etwas dafür tun und Das ist das, was für mich dieser Game-Changer war.

00:48:47: Ich kann nicht die Erwartungshaltung haben, dass sich etwas verändert, wenn ich nichts dafür tue.

00:48:54: So ...

00:48:55: Das war mir noch mal wichtig.

00:48:56: Und das passt ja auch perfekt mit unserem Podcast zum Thema Ambitionen, dass wir sagen, wir wollen was verändern und was Neues in unser Leben einladen.

00:49:04: Wir wollen Dinge loslassen.

00:49:06: Je mehr Möglichkeiten wir haben, desto klarer müssen wir diese Grenzen setzen wieder?

00:49:12: Also nachher... Ja, wir haben so viel Möglichkeit.

00:49:15: Du hast vielleicht mehr Zeit oder Geld.

00:49:17: Es kommen noch mehr Sachen und Menschen auf dich zu, noch mehr Fragen.

00:49:21: Das heißt mit dem Thema Emission steigt das Thema Grenzensatzen nicht.

00:49:27: Das ist einfach eine Übungstrecke für uns alle auf dem Weg dahin.

00:49:30: Passiert das ja?

00:49:31: Wir sind ja auf dieser Lebensreise!

00:49:34: Und es ist schön, dass es im Alltag passiert.

00:49:37: Ja absolut.

00:49:41: Gut dann würde ich sagen... Haben wir die Erwartung, dass jetzt noch was kommen muss?

00:49:52: Ich glaube nicht.

00:49:53: Ich würde einfach sagen, nehmt diese Folge mal zum Anlass, mal eure eigenen Erwartungshaltungen zu überprüfen sowohl an euch als auch andere.

00:50:03: Überlegt mal, was für euch vielleicht dieser Unterschied ist zwischen ich habe die Erwartung an dich oder ist es etwas wie Commitment und Verlässlichkeit?

00:50:15: Und es gibt ja immer diesen schönen Satz, wer Erwartung hat, wartet lange.

00:50:23: Macht das mal, denkt da drüber nach, lasst das wirken und das könnte jetzt auch wieder eine Folge sein die... vielleicht so ein bisschen zu unterschiedlichen Meinungen führt.

00:50:34: Also wir freuen uns immer, wenn ihr unter dem Podcast kommentiert – egal wo ihr ihn gerade hört!

00:50:41: Wenn ihr einen Reel davon seht, wenn Ihr es natürlich liked und auch da mal eine Meinung... Ich bin mir sicher, wir haben alle Meinungen und ich finde es richtig toll wenn wir unsere Meinungen auch kundtun.

00:50:53: Also ich würde mich auch richtig mal freuen oder ich glaube wir würden uns beide da richtig drüber freuen, wenn's vielleicht auch mal eine kontroverse Diskussion entstehen würde weil vielleicht hast du ja die Einstellung das Erwartungshaltung dich im Leben voll weiter bringen?

00:51:07: Und vielleicht ist das einfach ne andere Perspektive auf uns oder auf unserer Meinung dazu, die unsere Perspektiven wiederum ändern könnte wo wir sagen Interessante Perspektive, da kann ich noch mal drüber nachdenken.

00:51:18: Weil wenn ich gar keine Erwartung mehr an mich habe.

00:51:21: heißt das dass sie dann im Pölter auf der Couch bleibe?

00:51:24: also Pölte für alle die nicht aus dem Lippischen kommen Der Schlafanzug Im Schlafzuch auf der Coach liegen bleiben den ganzen Tag.

00:51:32: Also ist es gesunde Erwartungen zu haben ja oder nein?

00:51:35: Wie sind eure Meinung?

00:51:36: lasst uns da gerne Mal an euren Gedanken teilhaben

00:51:43: Genau.

00:51:44: Wir freuen uns drauf.

00:51:45: und was nehmen wir vielleicht noch mal mit, vielleicht nochmal zusammenfassen zu sagen?

00:51:49: Wenn wir unsere Meinung vertreten, wenn wir Grenzen setzen und dabei vielleicht ein schlechtes Gewissen haben, dass das nicht heißt, dass es eine falsche Entscheidung war.

00:51:58: Dass das natürlich für unseren Übungsterrang auch ist, dass wir üben dürfen und dass wir uns am Anfang vielleicht erstmal komisch fühlen weil wir Dinge anders entscheiden.

00:52:06: Dass wir uns vielleicht öfters mal fragen dürfen, Was kostet Milch wirklich mein Jahr?

00:52:10: Ja, also wenn ich ständig ja sage was kostet das an Energie, an Zeit und anderen Ressourcen.

00:52:17: Was auch wieder gemerkt habe gerade ist dass ich veränderlichen darf dass andere meine Grenzen nicht riechen können die können sie nicht sehen wenn ich darüber nicht spreche.

00:52:28: also dürfen wir darüber auch mutig sprechen und dass wir eben was ich gerade gesagt habe Grenzen steuern uns noch nicht andere.

00:52:36: Wir wollen damit niemand anderem etwas Böses.

00:52:38: Eine Grenze ist unsere Grenze, vielleicht das auch noch mal rein was wir uns immer wieder als Mantra erzählen dürfen.

00:52:45: Und wenn andere enttäuscht sind, dann sind sie enttäuscht weil das deren Thema ist.

00:52:49: Andere Menschen sind erwachsen.

00:52:51: natürlich gehen wir mit Kindern und anderen anders um.

00:52:53: ja jetzt vorhin das Beispiel mit meinem Neffen.

00:52:56: da dürfen wir auch noch alle üben gemeinsam.

00:52:57: aber erwachsene Menschen sind Erwachsen.

00:52:59: Auch die dürfen ihre Themen behandeln.

00:53:02: und Wenn wir das Thema Ambition immer wieder auch hier besprechen bei unserem Podcast Dann heißt es eben wir dürfen Grenzen setzen wir dürfen eine Auswahl treffen.

00:53:11: Ja, und das ist einfach eine gesunde erwachsene Entscheidung die wir tun dürfen.

00:53:16: Yes!

00:53:16: Also vielen Dank fürs Reinhören.

00:53:18: Du hast es ja gerade schon gesagt Wir freuen uns für jedes Weiterleiten, für jeden Like, für jedes Abonnieren Und freuen uns natürlich dass ihr bei der nächsten Folge auch wieder dabei seid

00:53:30: Bis dann.

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